König Amalrich.
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tete sich die Nachricht, daß Schirkuh ein furchtbares Heer I^Ehr.zum neuen Zuge nach Aegypten sammle, und daß derChalif zu Bagdad, auf des kurdischen Emirs, der selbst zuihm sich begeben, Antrieb, alle Muselmänner aufgefordcrt habe,zur Zerstörung der Herrschaft der Aftcrchalifen in Aegyptensich zu bewaffnen ^). Die Muselmänner, gereizt durch denLohn im Paradiese, welchen der Chalif ihnen verhieß, undgetrieben durch erbitterten Haß gegen die ketzerischen Acgyp-ter, versammelten sich in großer Zahl in dem Lager desSchirkuh. Aber Saladin begleitete nur mit Widerwillenseinen Oheim auf dieser Heerfahrt Bald vernahmen
auch die Christen, daß Schirkuh mit diesem großen Heereund vielem Gepäck ausgezogen sey und sich gegen disArabischeWüste gewendet habe, durch welche einst die KindcrJsracl zogen.
Der König Amalrich säumte nicht, mit der ganzen Ritter-schaft des Reichs sich Key Cadesbarne in dieser Wüste zulagern, um Schirkuh zu erwarten. Ais er aber vernahm,daß dieser auf einer andern Straße ziehe, kehrte er eiligst irrsein Reich zurück.
Sogleich aber erging an alle Lehenmänner des ReichsJerusalem das Aufgebot, sich schnell zu bewaffnen undmit ihrer ganzen waffenfähigen Mannschaft sich bey As-kalon zu versammeln, und noch vor Ablauf des Winter-monats 1167 zog das Heer aus über Al-Arisch und kam inEilmärschen vor Belbcis. Der Vezir Schaver erschracknicht wenig über das Einrück'en des Christlichen Heers undfürchtete feindliche Absichten; denn ihm war von dem An»
47) wiUi. 1^-r. XIX. ift. Vgl. obenAn,». 17.
42) ironaeä. S. 32. Die einfacheErzählung dieses Schrif.stetterö um-schreibt Marin (Irisr. de 5 .i 1 . L. m)§l§ guter Franzose also r
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