König Am all ich. 8y
Muselmänner, oder durch Wortbrüchigkeit seinen Zorn 2gereitzt hatten
Der Aegyptische Sultan Schaver, als er die AbsichtenSchirkuh's und seines Neffen merkte, säumte nicht, zumWiderstande, so diel er vermochte, sich zu rüsten, undsandte eiligst Gesandte an den König Amalricb, um ihm dieErneuerung des von Dargam mit ihm geschlossenen Bünd-nisses , selbst noch unter vortheilhaftern Bedingungen anzu-bieten, falls die Christen ihm getreulich wider Schirkuh bey-sichen wollten. Unbedenklich nahm Amalrich diesen Antragan, und in kurzer Zeit standen unter ihm und dem Connc-kable Honfroy die Christlichen Scharen, und die Aegyptischenunter Schaver vereinigt vor Pelusium, und hielten die EmireSchirkuh und Saladin mit ihren Truppen eingcschlossen
Den König Amalrich riefen aber bald eigne, durch Unbe-sonnenheit und Fahrlässigkeit der Ritter des Kreuzes veranlaßt«Gefahren in sein Reich zurück. Zwar war es einer rapfernChristlichen Schar gelungen, Nureddin und sein Herr, welcheser gegen Tripolis zu führen gedachte, unter dem Schlosse derKurden zu überfallen und das Heer zu zerstreuen. Die Mu-selmänner ruhten an dem Mittage eines heißen Tages unbe-sorgt in ihren Zelten, als sie plötzlich die Kreuze der Christenjenscit des Berges, auf welchem das Schloß liegt, erblick-ten. Kein Widerstand war mehr möglich, die Christen ver-folgten mit Heftigkeit die fliehenden Muselmänner, unddrangen mordend und wüthend mit Blitzesschnelligkeit biszum Zelte Nureddins, welchem kaum Zeit blieb, ohne Ober»
2y) Wilkelm von Tyrus nennt ihn(XX. r2.) ,.virum Loris
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wähnt nicht dieser Einschließung desSchirkuh In Pelusium, so wie über-haupt seine Nachrichten von diesenersten Thaten Ealatins sehr kurz undungenügend sind.
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