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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Umalrlch. 8i

Schon zu der Zeit, da die begeisterten Pilger der erstenKreuzfahrt die Belagerung von Jerusalem zu beginnen imBegriff standen, riechen, wie von uns gemeldet worden,einige kluge Männer, die heilige Stadt vorbcyzuziehcn undzuvörderst den Chalifcn in Aegypten anzugreifen, weil,wenn dort seine Macht zerstört worden, auch Jerusalem undalle andere damals ihm unterworfenen Syrischen Städteden Christen von selbst zufallen würden Der tapfereKönigBalduin dcrErste unternahm hernach, als die Christli-che Herrschaft in Syrien befestigt zu scyn schien, einen Zugnach Aegypten, mit dem Vorhaben, das reiche Babylon,den Sitz des Chalifen, zu erobern; und fand auf diesemkühnen Abenteuer seinen Tod Zu keiner Zeit schienaber ein solches Unternehmen gewissern Erfolg zu verheißen,als im Anfänge der Regierung des Königs Amalrich, daASkalon!in der Gewalt der Christen, und das Reich deSChalifen in Aegypten durch innere Unruhen heftiger als jemalszerrüttet war.

Schon seit längerer Zeit war alle Gewalt in Aegyptenin den Händen der Vezire, und selbst daS äußere Ansehendes Chalifen war so gesunken, daß jene obersten Beamtensich den stolzen Titel Sultan, d. i. Herrscher, beygelegthatten "). Ohnehin kamen mehrere der letzten Chalifendieses Geschlechts in unmündigem Alter auf den Thron, und

tödtete «und die Schiffs verbrannte.Nach drey Tagen fuhr er weiter,traf auf dem Meere lviele Pilgerschif-sc und tödtete deren Mannschaft,oder machte sie zu Gefangenen undgewann große Beute. Atso kehrte ermit beträchtlichem Raube und einergroßen Zahl von Gefangenen nachAegypten zurück."

III. Blind, L,

n) Eesch. der Krcuzz. Th. I. S.269.

12) Ebendaf. Th. II. S. 409. fgd,

IZ) Doliacä. VikL Sal. S. 30. s.Anm. iZ. Willi. I^r. XIX. Z.I-exni jUin» i>roonrator, gui lin-§UL corum Lotäanus fficitur."

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I. Chr.iidr.