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8: Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. II.
3-^kir. starke» durch Eist oder Schwert/ ehe sie zu dem Aster derMündigkeit gelangten. Dem Chalifen blieb böchstcns dieAchtung / welche ihm die Heiligkeit seines Pricsterthums undseine Abstammung von dein Propheten Mohammed und Aliverlieben; und auch um diese Achtung brachten mehrere sichdurch schändliche Laster und unmännliche Feigheit
Ein solcher Schattenfürst ohne Achtung und Ansehenwar auch der Chalif Aded/ der cilfre Beherrscher von Ae>gypteu aus dem Geschlcchte Ali's. Während er unter denWeibern seines Harem in allen Lüsten schwelgte / ging dieGewalt desVezirs aus eincrHand in die andere/ je nachdemdas Glück der Waffen/ oder die Neigung der Soldaten
A wechselte. Nicht lauge nachdem dcrKönig Amalrich den Thronvon Jerusalem bestiegen hatte/ wurde der Sultan Schaver/welcher wenige Jahre zuvor mit Gewalt der Waffen demVezir Adel/ dem Sohne der Vczir Nazik/ dessen Sklav ereinst gewesen/ Amt/ Würde und Leben entrissen hatte/aus dem Besitze seiner Herrschaft vertrieben durch Dargam;und auch dieser hatte/ wie sein Gegner/ aus der Sklavereynach und nach zu solcher Gewalt sich erhoben. Für Scharvcr blieb nichts übrig, als aus Acgypieu zu fliehen/ und jedenGedanken des Widerstandes anfzugeben / weil alle Truppen/ihrer Gewohnheit gemäß/ sich demjenigen anschlossen/ westche» das Glück begünstigte
rq) Oer Chalife Daser wurde vonfeinem Vezir ermordet, weil er dessenSohn zu seinen unnatürliche» Lünenmißbrauchte.
15) „ CS war dies die Weise
der 'Aezyptec: sobald ein Gewalt-haber überwanden und nicht mehr
vermögend war, seinen Platz zu be-haupten , und sie von seinem Unver-mögen überzeugt waren, so erkanntensie ihren Ueberwinder <us ihre» Herrnan und nnrcrwarsen sich ihm willig.Denn ihre Hanplsiärke lag in deinHeere ihred VezirS, den sie Salten»nennen."'Boliaetz. g. g, S.
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