König Zlmalrlch.
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das Schicksal, wegen verbotenen Grades der Verwandtschaft 2. Chr.geschieden zu werden. Sie vermählte sich nach ihrer Tren-nung von dem Könige Amalrich mit Herrn Hugo von Ibelimund lebte mit diesem in ungestörter Ehe bis zu dessen Tode,dann verband sie sich mit Rainald von Cidon; dieser abertrennte sich von ihr auf Verlangen seines Vaters, wegenobwaltender Dliitsfreunbschaft ^). Auch der König Amal-rich war sogleich bedacht auf seine Wiedervermähliing. Ersandte unverzüglich den Erzbischoff Hernes von Cäsarea undfeinen Mundschenk Otto von St. Amand nach Constantino-pel, um sich von dem Kaiser Manuel eine Gemahlin zu er-bitten, welche ihm, wie er hoffte, eine reiche Aussteuer zurbringen würde, wie Theodora seinem verstorbenen Bruder;erst nach zwei) Jahren kam diese Gesandtschaft nach demHafen von Tyrus zurück, und brachte Maria, Tochter desProtoscbastus Johannes, eines kaiserlichen Neffen, welcherder König mit dem Patriarchen von Jerusalem entgegen zognach Tyrus, wo, nachdem alle Prälaten und Barone desReichs dahin bcschieden worden, das Beylager mit herrli-chen Festlichkeiten vollzogen wurde
Die Aufmerksamkeit des Königs Amalrich wurde so-gleich vom Anfänge seiner Regierung an auf Aegypten ge-richtet ; denn in diesem Lande fing eine Macht sich zu bildenan, welche den Christen bald sehr furchtbar wurde, und
dadurch verwandt, daß sie von den, Könige Balduin II und dem alternGrafen JoScelin, welche Söhne zwcyer Schwestern waren, also abstammten:
Balduin ll
———>IoSeelin der ältere
Königin Melusin«
Joscelln der jüngere
Balduin ill Amalrich
Agnes Joscelln (Ccneschalkdes
Reichs Jerusalem).Z) Ist. XX. 1.
S) Willi. TX'n. I. 0.