6ü Geschichte der Krrnzzüge. Buch IV. Kap. I.
z. kkr. Ejub, Vater Salahcddins, damaliger Statthalter von Dasmaseus, durch vier Tausend Goldstücke, die Frcylaffungvon sechs gefangenen Christlichen Rittern und reiche Gesschenke an des Königs Ritterschaft einen Waffenstillstand aufdrcy Monate erkaufte^). Als dieser Stillstand abgelaufen,erneuerte derKönig die Verwüstung des Landes von Damas-kus, und gewann große Leute und viele Gefangene.
Einen sehr traurigen Ausgang nahm dagegen einZug, welchen der Fürst Rainald von Antiochien zu ebendieser Zeit gleichfalls der Deute willen unternahm in VasLand der ehemaligen Grafschaft Zoscelins, wo nur vonwenigen Tücken, wie ihm ausgesandte Kundschafter gemel-det, die Burgen besetzt gehalten wurden, und die syrischenund armenischen Christen, welche in offnen Oertern wohn-ten und das Land bauten, zahlreiche Viehheerdcn besaßen.Der Fürst Rainald, es nicht scheuend, Christen zu berau-ben sammelte zwar in diesem Lande eine große Beute,aber er brachte sic nicht nach Antiochien, und er selbst büßteschwer für diesen Raub. Denn Madschdeddin'oD, Nur-eddins Statthalter von Haleb, säumte nicht, als er solchesvernommen, mit seiner Miliz zwischen Marcsch und Cressumauf dem Wege des Fürsten sich zu lagern, und als der toll-kühne Rainald es versuchte, in ungleichem Kampfe dieruchlose Deure zu behaupten, statt sie fahren zu lassen und
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1>r. XVIII. 5.Z.
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Abu Schamah gedenkt dieses MadschL-'eddin (Ruhm der Religion), alsBefehlshabers der Burg von Aleppobey Gelegenheit des Auwarrdes/welchen im 2. 552 d. Fl. das Ge-rücht voü Nureddin's Tod- veranlaßthatte.