König Balduin IN.
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dem in großer Zahl und Mannichfaltigkeit, köstlichen Edel-steinen, prachtvoll verzierten Zelten und schönen Gabii'gssPferden 2 °). Also erhielten mehrere Tanscrd gefangeneChristen die Freyhelt, unter ihnen Bcr-ra»d, Großmeisterder Templer, Hugo von Ibeiim und alle andere ChristlichenRitter, welche seit zwey Jahren, nehmlich seit dem unglücklichenTage am todten Meere, in den Banden der Heiden gewe-sen roo), Als der Kaiser mit seinem Heere Syrien verlassenhatte, so bewinhete Nureddin, um die Befreyunq aus der Ge-fahr zu feycrn, seinen Bruder Kotbevoin und alle die Emjre^welche sich mit ihm zum Kampfe wider den griech ischen Kaiser ge-rüstet. mit einem Herrlichen Mahle und beschenkte sie reichlich mitArabischen Rossen und Maulthiereu und Gold ^ Nicht we-niger froh waren wir Christlichen Fürsten über den Abzug desKaisers.
Der König Balduin aber versiattetc sich nicht langeRuhe; sondern, während Nureddin in Kleinasien demSultan von Jcorrium mehrere Slädte und Burgen ent-riß "^), brach er in das Land von Damascus, undverwüstete und verbrannte die Dörfer und Felderbis an die Thore der Sradt'"), bis Nsdschmcdoin
yy) Abu Schamasi.
100) -WNU. i>r. a. a. O. Der Ge-fangenen waren nach der Angaredes Einnamns sechs Taufend. Nacheben diesem Schriftsteller versprachNureddin dem Kaiser sogar Hülss-Völker für seine asiatischen Kriege.
101) Abu Schamali. Ts ist alsonicht übertrieben die VersicherungWillielms von Tyrus (XVltl. 27),Nureddin sei) gewesen lrctrr» oänra-
cviru sie Iini-oroloris kMaesstt, anstts»civeiittls iu2gnii.u, g,ioesonti.r rnL-zarcnr ei terrorem iriansL 67 -kt.
120 ) „dsorollinus.... ocezsionem
IN. Band. 2.
eo -tistiitvatus ropevisre, gueie-m »imiltis retro ieni^oriünt UeeiNetL.verok, convacrlL ex ttitiver,is li-
ilNoriK Kiris iriilitiL in terram LoläL-
clrer?rrm et Uelietsolim iit surm ^Lt-o§it ledigere xateltatorn." VV i tie.-r>r. a. a. O. Beo den morgen-ländischen Geschichtschreibern findenwir dieses Kriegs keine Lr välinung.
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