König Balduin III.
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in einem feycrlichen Kampfspicl zeigte Manuel den fränkischenRittern seine Geschicklichkeit im Lanzenbrechen und die ge-waltige Kraft seines Körpers. Und als der König ans einerJagd in den benachbarten Forsten, ans weicher er denKaiser begleitete, durch einen unglücklichen Sturz vomPferde den Arm brach, liest Manuel diese Gelegenheit nichtunbenutzt, seine Geschicklichkeit in der Wundarzncykunst,die er mit großem Flciste sich erworben, und wodurch er disBewunderung der Griechen gewonnen, auch den Abend-ländern kund zu lhun. Er selbst, zum großen Befremdender Abendländischen Ritter, legte dem König, niedergelassenauf die Knie, Verband und Schiene an, und war für desKönigs Heilung und Pflege wie ein Wundarzt besorgt.Gar sehr aber mißfiel es den fränkischen Rittern, daß derfremde Kaiser in den acht Tagen, die er in Antiochienzubrachte, alle Rechte eines Oberlehnsherrn übend, selbstder Rechtspflege sich anmaßte und die Gerichte durch RömischeRichter hegen ließ
Der Kaiser Manuel begnügte sich aber damit, daß erans solche Weise die Anerkennung der Hoheit des RömischenReichs von den Christlichen Fürsten in Syrien erlangthatte, und überließ den Rittern des Kreuzes die gefahr-volle und mühsame Vertheidigung dieses Landes gegen diefurchtbare Macht Nureddins.
yS) Dgl. über diesen Aufenthalt desKaisers zu Antiochien Rer. ,->!> Dioxinkr rel. Onmn. goli-r. lstd, IV, S.Zgz. Cinnamus behauptet, da» wäh-rend dieses Aufenthaltes des Kaisersi» Antiochien ein Vertrag aufgerichtet worden, i» welchem der FürstRainald nicht nur sich verbindlichmachte, den, Kaiser eine Anzahl von
Reisigen (welche durch des Königs Bal-duin Fürsprache um etwas qemiudertwurde) zu seinen Asiatischen Kriegenzu stellen, sondern ihm auch die Prncn-nung oder Bestätigung des Patriar-chen von Antiochien überließ, wozuimmer ein Geistlicher auS Byzanz be-rufen werden sollte.