König Balduin III.
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Kameele nach Aegypten hinweggeführt wurde, wo er hernach d-, Chr.mit den grausamsten Martern zu Tode gepeinigt wurde
Den König Balduin selbst aber verleiteten nicht lau- ,157.ge hernach böse Rathgebcr, denen der jugendliche Fürstoftmals Gehör gab, so wie Schulden und Geldnoth, zumtreulosen Bruche des eben erneuerten Waffenstillstandes mitNureddin. Denn nachdem Nureddin von neuem, zwarvergeblich die Burg Harem bercnnt, aber die Christen dochzur Abtretung eines Theils des umliegenden Landes gcnöthigthatte, und die Christen, welche in das Land des Athabekeneingebrochcu von den Truppen von Aleppo zurückgewiesenwaren: so schloß der König mit Nureddin einen jährigenWaffenstillstand vom Christmonat 1156^) an, und verzichteteauf die Schatzung, welche er bisher aus Damascus gezogen, da,,.Kaum war dieser Waffenstillstand abgeschlossen, als BalduinArabische und Turkomanische Horden, welchen er selbst mitihren zahlreichen Rossen und andern Lasithieren in dem-Walde von Paneas den Aufenthalt gestattet, plötzlich mitschändlicher Treulosigkeit übersiel, die Männer, welche im Ver-trauen auf das königliche Wort ohne Wehr und Waffen wa-ren, erschlug und ihr sämmÜiches Vieh raubte, dessen eine sogroße Menge war, daß bey der Theilnng selbst jedem gcmei-nenKnecht, der an diesem Raubzuge Theil genommen, mehre-re Rosft zufielen. Die Christen verabscheuten diese ruchloseTreulosigkeit nicht minder als die Heiden, und betrachtetendie l'nglücksfätte der folgenden Jahre als Gottes gerechteStrafe für solche Frevelthak
La) r/r. a. a. O.
51) A. Deylags.
52) Vom Monat Scbawal des Z.SL>. Abu Sclianiah b. dies. J>
5 Z) Also berichtet davon Abu Scha-mah: Schon in den ersten zehn Tagen
des MonatS Osulhadscha lig-agIan-iiö?) brachen dieFranfen ihr Verspre-chen und was in dem Waffenstillständeund Vertrage war bestimmt worden,weil eine grohe Zahl von Franke,»zur See angekommen und ihre Mach!