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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin III.

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Hof^^) nur den Hospitalitern Gehör gaben. Sie sahen, uns 2^l,r.geachtet des kaiserlichen Empfehlungsschreibens, das sicdem Papste überbracht, sich überall ziirückgesetzt und selbstjurückgesteßen, und die öffentlichen Verhandlungen, inwelchen beyde Parteycn ihre Gründe gegen einander vor-brachten, überzeugten sie sosehr von der Unmöglichkeit, einegerechte Entscheidung ihrer Sache von einem so verderbtenHofe zu erhalten, daß sie beschlossen, ungesäumt die Rück-kehr nach dem heiligen Lande anzutreten. Seit dieser Zeitstieg der Uebermuth der Hospitaliter noch höher.

Ueberhanpt, so tapfer auch die Ritter der geistlichenOrden gegen die Heiden stritten, und so unverkennbare Ver-dienste sie sich besonders durch die Beschirmung der wehr-losen Pilger erwarben: so laßt sich doch nicht läugnen, daßeben diese Ritter fast von allem Unfrieden, der im heiligenLande obwaltete, wenn auch nicht immer die Stifter, dochwenigstens sehr thatige Theilnehmer waren, durch Hab-sucht und schnöde Gier nach Beute sich nicht selten zur Ber-laugnung ihrer Pflichten verleiten ließen, und selbst denChristlichen Namen bcy den Heiden schändeten. Zu ebendieser Zeit, wo zwischen den Bischöffen und den Hos-pitalitern jener ärgerliche Streit noch fortdauertc, gabendie Templer ans die empörendste Weise eS kund, daß ihnenGeld höher sey, als die Erfüllung ihrer heiligsten Pflichten.Denn sie verkauften den Nasircddin, den Sohn des nachVereitlung seiner Pläne aus Aegypten entwichenen Vezirs

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