König Balduin III.
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und die Zurückgabe dessen, was ihm und seinen Freunden 2von dem Fürsten war geraubt worden; worauf der Patriarchdas Fürstcnthiim verließ und sich in das Königreich Jerusa-lem begab, wo er noch mehrere Jahre lebte, sehr geachtetund geehrt von dem Könige, der Königin Mclissende undallen Prälaten des Reichs
Auch im Reiche Jerusalem ereigneten sich in dem näch- irr-sten Jahre, nachdem mit Hunger und Mangel das heiligeLand heimgesucht worden, die ärgerlichsten Auftritte, sogarin der Nähe des heiligen Ortes, wo die fromme Christenheitden Platz des Leidens und die Grabstätte des Erlösers ver-ehrte. Zwischen dem Hospital St Johannis und denBischöffen des heiligen Landes erhob sich nemlich überdie Befreyung von dem Zehnten und andere Freyhciten,welche das Hospital der Verleihung des Papstes Paschalisdes Andern verdankte ^), die Prälaten aber länger anzucr-kennen sich weigerten, der heftigste Streit, also daß dieRitter des Hospitals sich unterfingen, dre Bischöffe mit
44 ) Cinnamus a. a. O. berichtet,der Patriarch habe, nachdem er dievorhin erzählte» Mißhandlungen er-fahren, dem Kaiser mehrere Male an-gcbotcn, den Fürsten Rainald ihm and,zuliefecn, Manuel aber habe aus Grost-inmk diese Anerbietungen nicht ange-nommen, weil er durch Kampf siegenwollte und nicht durch Hinterlist
UsbrigenS geschahendiese Anerbietungen nicht Lurch denPatriarchen, welcher, wie wir durchWilhelm von Ttiruü wissen, Antio-chien verliest, sondern vielleicht durchseine zurückgebliebene» Anhänger;wir zweifeln aber nicht, Last der Kai-ser Manuel, wenn er der Ausführ-
barkeit dieser Anerbietungen sicher ge-wesen wäre, bei, dieser Gelegenheiteben so leicht, wie bei, andern, sei-ner Grostmuth untreu geworden sevnwürde.
45) S. Ecsch. der Kreuz;. Tb. II.S. L-U- „Ilriius Iinltl, sagt Wil-helm von Thrus (XVIII. Z.), primi-
Ilicrosolz-mitani iurisclioriorro, c:irstier er mciiro subjacuieiitt, eroLuar-x-rvür In steinte."
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