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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin III.

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Kaum hatte Rainald, nach des Königs Einwilligungin seine Verbindung mit Constantia, die fürstliche Gewaltin Antiochien erlangt, als er gegen den Patriarchen nichtnur die empörendsten Eewaltthätigkeiten, sondern selbstunmenschliche Grausamkeit zu üben anfing. Dazu trieb ihneine wilde Rachsucht, welche durch gekränkte Eitelkeit erregtworden war, und die Unbesonnenheit und stürmische Toll-kühnheit seines Sinnes, wodurch er später das Verderbender Christen im heiligen Lande vcranlaßte. Denn derPatriarch, welcher aus dem Besitze seiner bisherigen Ge-walt im Fürstenthum Antiochien sich plötzlich durchden neuen Gemahl der Fürstin verdrängt sah, ergoffseinen Unwillen über diesen Emporkömmling, der seineErhebung auS der Niedrigkeit blos der Sinnlichkeit einesWeibes verdankte, ohne Scheu und auf sehr bittere Weiseöffentlich und in vertraulichen Gesprächen. Als dieses demFürsten Rainald durch Ohrenbläser hinterbracht worden,ließ er den Patriarchen nicht nur greifen und gefangen aufdie Burg führen, sondern unterwarf ihn selbst einer mitteuflischer Bosheit auSgesonnencn Marter. Denn er ließ dembejahrten Manne, den hohes Alter und die Heiligkeit desAmtes wenigstens ehrwürdig machten, den Kopf mit Honigbestreichen, und also Pen kränklichen und schwachen Greisan einem heißen Sommertage der brennendsten Hitze derSonne ausstelle», ohne irgend eine Bedeckung und mit demgemessensten Verbote für jedermann, die Wespen, Fliegenund anderes Ungeziefer, die schrecklichste Plage in den heißen

stantia scy zu der Vermählung mitLininalb bloS durch die Werbung desKaisers für de» Cäsar Aogecius be-wogen worden l allein diese Werbungfällt schon ins I. iisi, also vor derBeraihuug zu Tripolis (s. oben S.),III > Band. a.

auf welcher man die Fürstin zu einerzweiten Helrath zu bewegen suchteund cs ist sehr wahrscheinlich, dagjene Bermlumg durch die Werbungdeü Kaisers veranlagt wurde.

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