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Auausl
rr Geschichte der Kre uzzüge. Buch IV. Kap. I.
bewogen hatte, an dem Kampfe wider dieHeiden Theilzu neh-men, wurde die Belagerung mit größerer Kraft geführt. Denndurch diese Pilger wurde nicht nur dieZahl der Streiter zu Landeund zur See bedeutend vermehrt, sondern unter ihnen warenauch geschickte Baumeister, welche es verstanden, Thürmeund Wurfmaschincn zu erbauen, und durch die Schiffe,welche diese Pilger dem Könige überließen, wurde das nö-thige Hol; dazu gewonnen. Mit unverdrossenem Muthwurde sogleich ein gewaltiger Thurm gleich einer großenBurg errichtet und unter großem Geschrey an die Mauergebracht, auch vieles andere nöthigeBelagerungszeug in kur-zer Frist erbauet und damit die Stadt aus das heftigstegeängstigt, also daß die Saracenen, besonders wegen desgewaltigen Schießens aus dem großen Thurm, welcher dieganze Stadt beherrschte, nicht mehr in den Straßen sicherwandeln konnten. Zwar nöthigte die Aegyptische Flotte,welche siebzig Kriegsschiffe stark den Askalvniten im sechstenMonate der Belagerung zu Hülfe kam, die ungleich wenigerzahlreiche Christliche Flotte zum Rückzug, und die Ausfälle derBelagerten wurden seit der Ankunft der Verstärkung, welchejene Flotte ihnen gebracht, viel häufiger; aber die Christenließen nicht nach in Arbeit und Kampf, und überwandenmeistens die Muselmänner in den häufigen Gefechten. Endlich,im achten Monate der Belagerung, brachte ein Beginnen,wodurch die Saracenen den Christen großen Schaden zuthun gedachten, ihnen selbst großem Nachthcil. Dennals sie in einer Nacht auf der Mauer eine unge-heure Menge Holz angezündet, und dessen Flamme nochdurch Oel und Pech verstärkt hatten, um den großenThurm der Christen anzuzündcn, so erhob sich >plötz-lich, als eben die Flammen aufgclodert, ein heftiger