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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin HI.

worftnen Wällen standen, vielen Thürmen und stattlichenVormauern versehen; vier Thore, eines von der Meeresküsteund drcy von der Landseite, führten in die Sladt. DenMangel an Quellwasser ersetzten viele Brunnen und Cisternen,deren einige selbst innerhalb der Mauern waren. Die Morrgenländer nannten diese Stadt wegen ihrer Festigkeit undSchönheit die Braut von Syrien Auch war sie mit Le»benemitteln dazumal reichlich versehen, und ihre tapfere undkriegerische Besatzung war an Zahl zweimal stärker als dasChristliche Heer, welches sie belagerte.

In den ersten zwey Monaten der Belagerung geschahnichts Entscheidendes, wiewohl täglich z» Lande von denChristen wider die Saraccnen gestritten wurde, und Ger»hard von Sidon mit fünfzehn Kriegsschiffen auch von derSeeseite der Stadt vielen Abbruch that. Die Saracenenbehüteten die Mauern mit Thatigkeit und Unverdrossenheitbey Tag und Nacht; und damit die Dunkelheit der NachtLen Belagerern nicht Gelegenheit zum Ueberfall gäbe, sobrannte, so lange die Nacht währte, auf den Mauern undden Thürmen rings um die Stadt eine unermeßliche Mengevon Oellampen in gläsernen Laternen und verbreiteten eineKlarheit, wie am Tage ^). Den Christen gebrach es anDelagerungszcug, weil weder unter ihnen geschickte Kriegs»baumcister sich fanden, noch Bauholz vorhanden war. Erstseitdem nach Ostern der König viele der Pilger, welche ge-kommen waren, um Vas Fest im gelobten Lande zu fcyern,

26 ) Collier sc! 8 /r.

S. 78- Auch Abu Schamaf» (beim I.S 49 ) nennt sie ,,eine schone und festeStadt ln Palästina."

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