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Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. ?.
2. Chr.
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sich an. Das heilige Kreuz wurde mitgenommen, um imKampfe, wie so oft, den Muth und das Vertrauen derFrohnkämpen zu starken. Alle waren von solcher Zuversichterfüllt, daß sie mit einem feyerlichen Eide einander sich ge-lobten, nicht eher von der Berennung dieser Stadt abzuslassen, als bis sic erobert worden. Mit solcher zuversichtli-chen Hoffnung lagerte das königliche Heer sich um die Stadt- Askalon, am Tage vor St. Pauli Bekehrung.
Ob zwar diese Stadt schon durch die Burgen, welcheauf allen sie umgebenden Höhen von den Christen erbauetworden, seit längerer Zeit sehr bedrängt wurde, und vonLein damals durch innere Zwietracht und Empörungen zer-rütteten Reiche der Chalifen in Aegypten nicht so kräftigeUnterstützung wie ehemals erwartet werden konnte: sogehörte gleichwohl dieses Unternehmen zu den schwierigsten,denen die Kreuzfahrer jemals sich untcrwanden, vornehmlichjn den damaligen Verhältnissen der Christlichen Herrschaft inSyrien. Die Lage der Stadt ^ *), zwar in einer sandigenund nicht für den Ackerbau, aber doch für Weinbau undObstbau ziemlich ergiebigen Ebene, war vielfach begünstigt.Sie lag ziemlich niedrig in einem Halbkreise am Meere, alsoLaß ihr von der Seeseite es an Zufuhr und Unterstützung nichtgänzlich gebrechen konnte, so lange die Kreuzfahrer sich nichtder Herrschaft über das Meer bemächtigt hatten. Und selbstdie Ermangelung eines Hafens, ja selbst eines Ankerplatzes fürSchiffe, diente der Stadt zum Schutze; denn das Meerwar bey Askalon so stürmisch und die Anfahrt so schwierig,daß man kaum anders, als bey sehr stiller Luft der Küstesich nähern konnte. Von allen Seiten war Askalon mittrefflichen, sehr festen Mauern, welche auf künstlich aufgc-
25 ) Eine sehr genaue und svrgfäl- kaion gibt Wilhelm von TyruSriZt Beschreibung her Lage vv» AS- LV«. 2 »,