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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin HI-

chen Sieg vernommen hatte, zur Verfolgung herbey-^Cl,r.geeilt war.

Dieser unerwartete Sieg gab den Rittern des ReichsJerusalem wiederum den Muth und die Zuversicht ihrerVorfahren, also daß sie beschlossen, den Kampf mit den Hei-den zu suchen, was seit vielen Jahren nicht geschehen. ESzog also die sammtliche Ritterschaft des Reichs gen Askalon,um die Garten und Felder dieser Stadt zu verwüsten, desblutigen Streites gewärtig. Aber wider ihre Erwartungflohen die Saracenen in die Stadt, und keiner kamwieder hervor, um die Beschädigung des Landes zu hin-dern.

Diese Furchtsamkeit der Heiden erweckte in dem KönigBalduin den kühnen Gedanken, die Stadt Askalon, diefesteste Stadt in Syrien, zu belagern, und die Christen sahenwiederum, daßfcsterZuversicht auf Gottes Hülfe und unermü-decer Anstrengung durch geringe Mittel das Schwerste gelingt.Unverzüglich sandre der König Voten durch das Reich, dieBarone zum Hserdicnste zu mahnen, und willig folgten alleseiner Mahnung; cs erschienen der Patriarch Fulchsr vonJerusalem, die Erzbischöffe Peter von Tyrus, Balduin vonCäsarea und Robert von Nazareth, die Bischösse Friedrichvon Ptolemais und Gerhard von Bethlehem und mehrere Acbte,der Großmeister der Templer Bernhard von Lremelai undRaimund, Großmeister der Hospitaliter, der ConnetableHonfroy, die Herren Hugo von Jbclin, Philipp von Nea-polis, Simon von Liberias, Moritz von Montroyal; allemir wohlgerüsteten Schaaren. Die anwesenden Pilger auSdem Abendlande, der Burgvogt Walther von St. Aldemarund Rainald von Chatillon schlossen in des Königs Heer-gefolge den tapfer» Kreuzbrüdern auch in diesem Beginnen

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