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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin III

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ihrer Rückkehr nach Antiochien einen Tbeil des Weges be- s. ehr.

^ H52.

gleitet hatte, wurde, als er zuruckkam, von Assafinen aufdie frechste Weise im Thore der Stadt Tripolis, zwischender Vormauer und der Mauer, überfallen und jämmerlich er-schlagen, und mit ihm auch der oben genannte Rudolphvon Merlo und einer von dessen Rittern. Der König Bal-duin spielte eben im Bretspiel, als die Stadt plötzlich vonWaffengetümmel und Mordgcschrey bewegt ward ; denn dasVolk, als sich die Kunde von dieser frechen Ermordung desGrafen verbreitet hatte, war zu den Waffen gerannt undmordete in blinder Wuth ohne Unterschied alle Morgenlän-der, welche in der Stadt angetroffeu wurden.

Weil Raimund, der einzige Sohn des ermordetenGrafen, kaum zwölf Jahr alt war, fo mußte nun auch dieGrafschaft Tripolis der schwachen Hand eines Weibes über-geben werden. Der König Balduin ließ die Gräfin vonTripolis, welche kurz vor der jämmerlichen Ermordung ihresGemahls mit ihrer Schwester, der Königin, aus Tripolisabgezogen war, durch Eilboten zurückrufen, und von denBaronen des Landes ihr und ihrem Sohn Raimund, so wieihrer noch jünger« Tochter Melissende, huldigen^).

Von dem Reiche Jerusalem selbst aber wurde nichtlange hernach eine Gefahr, welche, als sie sich nahte, mitnicht geringer Furcht alle Gemükher erfüllt hatte, unerwar-tet leicht abgewandt. Husameddin Timurtasch, Fürst vonMarcdin, und seine Brüder, Nachkommen der SühneOrtoks, welchen kurz vor der Ankunft der abendländischenChristen im gelobten Lande die Chalifen von Aegypten dieStadt Jerusalem entrissen hatten, glaubten nach den man-

22) Wüst. l>-r. XVII. ly. Dieser steiler gedacht; datier vermögen wirErmordung Leo Grafe» von TrirvüL auch nicht, die Zeit, wo sie geschr-stndcn wir von keinem andern Schrift- he» , naher zu bestimmen.

ill. Band. s. V