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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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»6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch IV. Kap. I.

I. Ck>v. neuern Wenn auch die Antiochischen Barone, dieAbsichten des Kaisers merkend, standhaft einer solchen Ver-bindung, zu welcher die Fürstin ohnehin sich nicht geneigtfühlte, widersprochen hatten, und dadurch die Absicht desKaisers Manuel vorerst vereitelt war, wie sehr war doch zubesorgen, daß diese Werbung auf eine solche Weise vondiesem mächtigen Kaiser wiederholt würde, daß ihr nichtmehr auszuweichen war? Die leichtsinnige Fürstin aber,welche das freye Leben, das sie seit ihres Gemahls Todeführte, liebte und die Beschränkungen der Ehe scheute,wies allen guten Rath von sich, und der Patriarch von An-tiochien, welcher nicht geneigt war, die Herrschaft, die erin Ermangelung eines Fürsten über das Land sich angemaßt,anszugeben, nährte solchen Widerwillen. Eben so weniggelang cs, den gestörten ehelichen Frieden zwischen demGrafen Raimund von Tripolis und seiner Gemahlin, derKönigin Mclisscudc Schwester, wieder hcrzustellen, wiewohldie Königen hauptsächlich in dieser Absicht in Tripolis sicheingefundcn hakte; und Melissende beschloß daher, ihreSchwester von ihrem Gemahl zu trennen und mit sich nachNeapolis zu nehmen.

Als mrl mancherlei) gegenseitigem Unwillen die Fürstenund Herren des heiligen Landes sich eben getrennt hatten,wurden sie don Neuem durch ein schreckliches Unglück erschüt-tert. Denn der Graf Raimund von Tripolis, welcher mitMehrern andern tapfern Rittern die Fürstin Constantia auf

2i) oinriam. S. 6 y. 70. log. Nachder letzten Stelle deS Cinnamuü haltedie Fürstin auf die erste WerbungGeneigtheit geäußert, sie nahm aber,alb Johannes selbst kam, ihre ersteAenßcrimg zurück kle-

brigen» heißt dieser Lasar in der er-

sten Stelle Johannes, und in derletztem NogcriuS; i» der erstem wirdnoch hinzugesügt, er sc» sogleich,nachdem er von Antiochien zurückge-komnien, wegen seiner KränklichkeitMönch geworden.