König Balduin III.
r;
obgleich Balduin sie alle einzeln zu der Heerfolge aufge-boten hatte
Mit allen diesen Unglücksfällen und Didcrwä"tigkeitenwar das Mast der Leiden, wodurch die abendländischenChristen in Syrien für ihre Sünden von Gort sich gestraftsahen, noch nicht erfüllt. Die Gefahren, welche die Christ-lichen Länder in Syrien täglich mehr und mehr bedrängten,bewogen den König, die gesammten Christlichen Fürsten undHerrn zu gemeinsamer Berathung über die Wiederherstellungder Eintracht unter den Christen in Tripolis zu versammeln.Aber auch in dieser Versammlung zeigten sich mit empörenderHeftigkeit alle schädlichen Leidenschaften und die unversöhnlicheFeindseligkeit, welche unter diesen Christen herrschten, und eswurde daher nichts beschlossen, was zur Wohlfahrt dcsLandesdienen mochte. Vergeblich wurde der Fürstin Constantia vonAntiochien gerathen, sich mit einem der tapfer» französischenRitter zu vermählen, weiche damals als Pilger im heiligen Landewaren, und in des Königs Heerdicnsteu standen, dem Gra-fen von Soissons, oder dem Durgvogt von St. Aldemar,oder Radulph von Mcrlo, alle gleich sehr geschickt, dasFürstcnthum zu beschirmen. Der König und alle einsichts-volle Männer des heiligen Landes wünschten die baldigeVermählung der Fürstin mit einem abendländischen Herrn,vornehmlich auch, um die Pläne des Kaisers Manuel aufdas Fürstcnthum Antiochien zu vereiteln. Denn schon hatteer um die Hand der Fürstin geworben, für den bejahrten,kränklichen Cäsar Johann, und dieser war nach An-tiochien gekommen, uni selbst diese Werbung zu er-
sc>) Sehr weiilnnftig berichtet Wil- Chronologie (I. d. Griechen 14S4,Helm oon TnrnS von diesen Streitig- I. d. H. 547) gedenkt ihrer SUinlfa-kciten, XVli. iz—-iz. Mit wenigen rodsch. cütruu. 8)-r. S> Z41.
Wouen, «her mit Betinnmtinz der
2 Chk.
iiJi.