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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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i- Geschichte der Krcnzzüge. Buch IV. Kap. I.

^Cbr. vorher, daß die Königin nicht gutwillig des Reichs sichbegeben würde, zumal da noch immer ein großer Theil derBarone ihr und dem Connetable Manasse sehr ergeben war;und riechen daher dem Könige, seine Mutter mit sich krönenzu lassen. Besonders der Patriarch von Jerusalem bemühtesich eifrigst, dieses Mittel zur Erhaltung des Friedens undder Eintracht im Reiche zu empfehlen. Auch schien derKönig cs zu genehmigen, und auf das nächste Osterfestwurde die gemeinschaftliche Krönung verabredet. Gleich-wohl täuschte der König die Hoffnung der Friedcstiftcr. Erwußte einen Vorwand zu finden, die Krönung an dem be-stimmten Tage anszusetzen, und am andern Tage nahmer ganz unerwartet allein in der Kirche der Auferste-hung die königliche Krone, und zeigte damit geschmückt sichdem Volke.

Es wurde aber bald sichtbar, daß der Rath derjenigen,welche dem König gerarhcn hatten, seine Mutter zu scho-nen, sehr verständig gewesen war; denn dem König wurdees doch unmöglich, ohne gewaltsame Mittel sich in demalleinigen Besitze des Reichs zu behaupten. Auch konnte dieKönigin Melissendc ihre Ansprüche auf daSMeich wenigstensmit der Verfügung ihres Vaters Balduin, durch welche ihrverstorbener Gemahl Fulcv das Reich empfangen, rechtferti-gen") ; denn Balduin der Andere hatte auf dem Sterbebettenicht bloß ihrem Gemahl Fulcv, sondern gemeinschaftlich mitdiesem ihr und ihrem Sohne das Reich übertragen. DerKönig sah sich daher genöthigt, seiner Mutter einen Ver-gleich anzubieten, worüber bald nach dem Osterfest in einerVersammlung der Barone des Reichs, welcher auch zwei)französilche Pilger, Graf Ivo von Soissons und Walrher

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