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3,2 (1819) Die Kämpfe der Christen wider Nureddin und Saladin bis zum Verluste von Jerusalem im J. 1187
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König Balduin III.

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nur mit großem Widerwillen die Herrschaft der KöniginMelissende, und Mit noch größerm Widerwillen den großenEinfluß ihres Vetters Manasse, welchen sie, nachdem erkaum ins Reich gekommen, zu der wichtigen Stelle desConnetable erhoben hatte. Der Neid und die Eifersucht,welche durch diese schnelle Erhebung eines Fremden erregtworden, entzündeten sich noch heftiger, als der Connetablenach dem Tode seiner ersten Gemahlin mit HeliuS, derWittwe Balian des Aeltern,. Herrn von Ibclin, sich vermähl-te, und dadurch die Güter erwarb, welche seine Gemahlinsowohl von diesem ihren ersten Gemahl, als von ihremVater, Balduin Herrn von Rama, ererbt hatteManche, welche sich von ihm zurückgesetzt, oder in ihrenRechten beeinträchtigt glaubten, beschuldigten ihn auch desUebcrmuths und Mißbrauchs der großen Macht, welchesein Amt, als Haupt der ganzen Ritterschaft deS Reichs,und seine großen und wichtigen Besitzungen ihm gaben.Der König Balduin selbst war nicht ohne Verdruß über dieAbhängigkeit, in welcher seine Mutter ihü-crhiclt, und dieGewalt ihres Günstlings, und gab daher sehr leicht Gehörden unzufriedenen Baronen, welche ihn aufforderten, sichin den Besitz der ihm gebührenden Gewalt zu setzen ; er ver-langte also, da er sein ein und zwanzigstes Jahr erreicht,die Krönung Zwar wagte es die Königin nicht, dieErfüllung dieser Forderung dem Könige zu verweigern;aber alle erfahrnen und verständigen Männer sahen es

17) W Oriiremev ccix. LZ.

vgl. v. 4. Da« sie von den Gütern ihresersten EematzlS wenigstens Ne BurgMirabel ererbt und ihrem zwcvtcnGemuht zngedrarht hatte, erhelletaus 'VVtUr. XVII. ,4.

18) Wenn Ne Angabe des MarinoSanuio (S. Ersetz, der Kreuzz. Ttz.I- S.Z2r) völlig richtig ist, so konnteder König die Krönung nicht eheralS nach zurkickgrlegtrm fünf unvzwanzigsten Jahre mit vollem Rectzlrfordern.