IS Geschichte der Kreuzzüge. D u ch IV. Kap. I.
,;ach Antiochien zu führen; was ihnen zwar gelang, jedochnicht ohne Schaden durch Nureddin, welcher sie stets ver-folgte ' ^ -.
Die Griechen aber vermochten nicht, sich in dem Besitzedieses Landes zu behaupten. Noch ehe der Sommer diesesJahres abgelaufen war, hatte Nureddin alle Burgen,welche ihnen überantwortet worden, erobert und mit zahl-reichen Besatzungen versehen.
2. Ehr. Den König bewog zur Abtretung der Grafschaft amEuphrat auch d,e Lage fernes eignen Landes. Zwar seitmehrern Jahren wurde das Reich Jerusalem von den Heidengar nicht beunruhigt; denn mit den Damascencrn warendie Christen in Bündnis; und Freundschaft, und das Reichder Chalifen in Aegypten erschlaffte immer mehr. DieChristen konnten daher" ungehindert den bequemsten Theilder alten zerstörten Stadt Gaza wieder aufbauen unddaraus:eine Veste bilden, welche den Tempelherren als Leheneltheilt, und von diesen mir Tapferkeit behauptet, denZugang zu Ascalon von der südlichen Seite sperrte 'H; sodaß dieser Stadt, welche auch schon von andern ChristlichenBurgen umgeben war, keine andere Verbindung mitAegypten blieb, als von der Seite des Meeres. Aberdesto heftiger brach Unfrieden und Feindschaft unter denChristen selbst aus. Die meisten Barone des Reichs, wiewir schon oben berichtet, ertrugen schon seit längerer Zeit
iz) WiM. XVII. iS. Di-
mvrgcnländischen Schriftsteller erwäh-nen zwcver damals vorgefallencnKämpfe zwischen dem Könige nnddem Alhabck Nureddin, bei, OulukNNd Teltbascher. .-Vdulieä. »NU. mosl.-><r r. 146. Abu Srhamah zu dies.2 .; and nach deren Erzählung wur-
den diese Gefechte dadurch veranlaßt,daß der König jene beydcn Vestengegen Nureddin zu beschützen suchte.
iS) ivMi. izi. XVII. ia. AuchAbu S»amak> erwähnt der Wieder-herstellung rwn Gaza bcem 2 . 544(1149 oder iiso).