ASnig Balduin 777.
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Unter allen diesen Unglückefallen blieb immer Eifersuchtlind Spannung unter den Christlichen Fürsten in Syrien,und keiner half dem andern redlich in der Noch; nur derKönig Balduin mact-te eine Ausnahme; er war, seit er
fahrenden Ritter, welche den Greife,,begleitet, vor wenigen Lnrkomanendie Flucht ergriffen und ihren Herrnlm Stich liegen. Nach Abulfeda<.g.nu3t. -II. S. 5 i 6 ) traf diese6Unglück den JoScelin auf der Jagd.Mach abwcjchender ist die Erzählungdes Abu Schamah: ,.ES begab stcb,Hag Joscettn auszog mit seiner Mi-liz und auf einen Hausen Turkoma-.nen stieg, welchen er ihr Gepäck undGefangene abnalnn. Als aber Jos-rclin n,it einer gefangenen Frau,welche ihm besonders gefiel, alleinunter einen Vaum steh begeben bat-te, so überfielen ihn die Turkoma-ucn, und wiewohl er zu Pferde fiieg,um sich zu ocrlheidigen, so nahmensie ihn doch gefangen. ES gelangihm zwar, die Turtomanen dadurch,das! er ihnen Geld bor, zu vermögen,dast sic beschlossen, seine Gesangen-uehmung dem Nureddin zu verheh-len, und er „alle auch schon einenMann anSgesandr, um Las Geld zuhole»; aber mittlerweile begab sichein Turkoman zu Nnreddin's Statt-halter in Halcb und benachrichtigtediesen von altem, was geschehen.Worauf der Statthalter sogleich mitihm eine Schaar aussandte, , um denGrasen Joscclin mit Gewalt denLuikomanen abzunohmen. Nureddinwar damals in Emessa, " DieserUnterhandlungen Joscelins mit denLnrkomanen erwähn, auch Abulfcda.Die Schilderungen des Charaktersvon JoScelin, welche Wilhelm vonThruS (a. a. S ) und dis msrzenläu-
dischen Schriftsteller bei) Gelegenheitseines Todes entwarfen, sind wie-derum einander völlig entgegengesetzt.lVgl. Gcsch. d. Äreuzz. LH. II. S.üoi. Anm. 17 1 Denn eben der ErgfJoScelin, welcher »ach AbulfcdaKlugheit mir Tapferkeit verband, warnach der Schilderung des Erzbisiboffsein von seinen tapfer» Vorfahrenganz cniarieler Mann, allen Aus-schweifungen ergeben, und unfolg-sam gegen jeden verständigen Räch.Dag aber dieses Uribcil des Erzbi-schoffS, wenn auch nicht völlig grund-los, doch auch nicht ganz unbefan-gen ist, erhellt auS der Erzählungdes Abulfaradsch illkron Sve. a. a.O.), »ach welcher JoScelin alle Mar-ler, womit Nureddin ihn zur Ver-läuguuug sciueö Glaubens zu zwin-gen vernichte, standhaft ertrug, undstetS reuig bekam»«: das er alle pej-deu uud Qualen, die ihm Gott auf-crleqe, verdicul habe durch seiueStuidcn, besonders durch die Aus-plünderung dcS Klosters dcS Bnrsu-ma. Oie Nachricht von der Gcsan-gcnnchninng deS Grasen kam, dem Be-richte des Abu Jala (den Abu Scha-mahl zufolge, nach Halcb am 5.Moharrem Zgz —z. Mai nZo. OhusZweifel war in der vermiedenenNacht dem Grafen dieses Unglück be-gegnet. Uebrigcns starb Joseclin,nach der Angabe des Abulfaradsch,(Olilcm. S/r. S. 34Y.) im Gefäng-niü, in vollkommener Vercuuug sei-ner Sünden im Jahre der Grie-chen 1469 — I. Ehe. riLL
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