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Geschichte der Accuzzs> ge. Buch IV. Kap. I.
3-^r. Nureddins, aus welcher er nimmer befrevt wurde.Die Ursache dieses Unglücks war folgende. Als einstensder Graf Joscclm über Nurcddin, welcher in sein Landeingcbrochen, einen Sieg gewann, befand sich des Atha-bckcn Waffenträger mit der ganzen Rüstung seines Herrnunter den Gefangenen. Worauf Joscelin im Ucbcrmuthewegen dieses Siegs diese Rüstung an den Fürsten Masudvon Jkonium, Nureddins Schwiegervater, sandte, mitder Meldung, er hoffe ihm bald »och herrlichere Sieges-zeichen zu senden. Dieser Ucbermuth entflammte Nuredsdins Gemüth zur heftigsten Rachsucht, und zur Vollstrck-kung seiner Rache half ihm eine Turkomanischc Horde, wel-cher er tausend Goldstücke verhieß, wenn sie ihm den ver-haßten fränkischen Grafen rodt oder lebendig liefern würde.Diese stellten dem Grafen Joscelin so lange nach, bis sieMai. ihn auf der Straße nach Antiochien, wohin er auf dieEinladung des Patriarchen zog, von seinem Gefolge ge-trennt, antrafen und sich seiner bemächtigten. Einigeder Turkomancn waren zwar nicht abgeneigt, dem Grafenfür das Lösegcld, welches er ihnen bot, die Frey-heit zu geben; aber che sie des Handels einig wurden, ka-men schon die Türken aus Halcb, wohin die Turkomancngemeldet was geschehen, und bemächtigten sich des Ge-fangenen. Neun Jahre lebte Joscelin in der schmählichenGefangenschaft der Heiden ").
n) Es ist merkwürdig, dag dis Artder Gcfangennehmung des GrafenJoscelin fasi von jedem Schriftstel-ler, welcher ihrer gedenkt, aus ei-genrhümlichc Welfs erzählt wird.Rach Wilhelm von Tgrus jXVII. 11 .)wurde er von Räubern in der Nachtauf der Reise nach Antiochien, wo-bin cx sich auf die E:,UadU»» dcS
Patriarchen begab, gefangen genom-men , alü er sich wegen eines natür-lichen Bedürfnisses mit einem Knech-te, welcher sein Pferd hielt, von sei-nen Begleitern entfernt hatte. Da-mit siinnnt auch die Erzählung desAbulfaradsch (6!rron. 8z-r. S. 337)zusammen; nur versichert dieser, daZdie zwevbunLcrt trotzigen und hoch-