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Wenn mir nun die Werke, welche ich zu durchlesen denke,Verhältnisse Verbieten werden, die auS diesen allgemeinen Bctrach.tungen sich ergeben, so werde ich sie einer genauem Prüfungunterwerfen. Uibrigcns soll das, was ich darüber schreiben werde,durchaus keine politische Streitschrift scyn. Nie werde ich mich anden Parthcigänger wenden, dessen Unheil im Voraus durch sein ^Interesse, seine Leidenschaften besangen ist; ich spreche nur zu demruhigen Manne, dem Freunde der Wahrheit, der sie zu kennenwünscht, oder auch zu dem leidenschaftslosen Schriftsteller, derkünftig mit Unparteilichkeit Materialien für sich aufsuchen wird. -Zu ihnen wende ich mich. In ihren Augen muß mein Zeugnis !bei weitem mehr gelten, als alle jene anonymen Zeugnisse, undwenigstens mit denen, die durch einen Charakter verbürgt sind,gleichen Werth haben.
DaS erste Werk, daS mir in die Hände kam, war der Sinti-Galliean. Weiter unten spreche ich davon.
Dienstag, am 19. bis Freitag, am 22. September.
Wir segelten mit demselben Winde, demselben Wetter, derselbeTemperatur der Luft fort. Unsere Schifffahrt war eine der mono-tonsten, aber sehr sanft, unsre Tage sehr lang, aber Arbeit vertriebdie Zeit. Der Kaiser diktirte mir von nun an regelmäßig seineitalienischen Feldzüge, und ich bewahrte schon mehrere Capiteldavon auf. An den Tagen, welche auf das erste Dikkiren folgten,schien er wenig Lust dazu zu haben, die Regelmäßigkeit aber undder Fleiß, mit dem ich ihm an jedem Morgen meine Arbeitbrachte, und daS Forcschrciten derselben selbst, zogen ihn nachund nach immer mehr an, und das Angenehme der Stunden,die er dazu anwcndete, hatte es ihm bald zum Bedürfniß gemacht.So war ich versichert, daß er mich jeden Morgen um 11 Uhrrufen ließ. Er schien selbst Liesen Augenblick mit Ungeduld zuerwarten. Ich laß ihm dann das, was er am Tage vorher diktirkhatte, vor. Er änderte daran und diktirte von neuem. So ver-strich die Zeit b!S 4 Uhr wie ein Augenblick. Dann rief er seine»Kammerdiener, und trac darauf bald in den Salon, wo er biSzum Mittagessen eine Parthie Piket oder Schach spielte.
Der Kaiser diktirt sehr schnell, fast so schnell, als er spricht.Ich mußte mir eine Art von Hieroglyphcn-Schrift erschaffen. Ichselbst diktirte darauf eiligst meinem Sohne. Ick war glücklich undgewandt genug, alle Ausdrücke des Kaisers fast wörtlich aufzufaffcn.So hatte ich gar keine müssigen Augenblicke mehr. Man mußtemich zur Tafel immer erst rufen, wen» schon alle saßen. Glück-