st» großen 'Mann, der uns mit so hohem Glanze beherrschte, dersich selbst verbannte, um daö Schicksal seines Vaterlandes zu er-leichtern, dem jezt von seiner vorigen Allmacht nur sein Ruhmund sein Name übrig blieb, ich konnte diesen großen Mann sichnicht entfernen sehen, ohne dem Drange ihm zu folgen, ihm nac'o-zugehen. 2n den Tagen seines Glücks würdigte er mich einigerGunst, jezt bin ich ihm jedes Gefühl, jede Thatkraft, die nochmein ist, zu widmen schuldig u. s. w."
Mittwoch, am 5. Freitag, am o. Juli.
Der Kaiser trug in Rochefort nicht mehr milicairische Kleidung^Er wohnte auf der Präfektur. Eine große Menge Menschen standunausgesetzt um das Haus; von Zeit zu Zeit hörte man Anruf.Der Kaiser selbst zeigte sich zwei bis dreimal auf dem Austrittder Präfektur.
ES werden ihm eine Menge Vorschläge von Generalen ge-macht, die entweder selbst kommen, oder besondre Bevollmächtigtesenden.
UibrigenS ist es während des ganzen Aufenthalts zu Rochefortum den Kaiser wie in den Tuillcricn. Wir kommen ihm nichtnäher als dort. Nur Bertrand und Savary haben Zutritt, undüber alles, was ihn betrift, müssen wir unS nur auf Gerüchte undMuthmasungen verlassen. So viel scheint aber gewiß, daß derKaiser mitten in der Bewegung der Menschen und L .,c ruhigund ungestört bleibt, sich sehr gleichgültig, ja besonders sehr wenigeilig zeigt.
Ein Schiffslicutenant unsrer Marine, welcher ein dänischesKauffarthcifchiff befehligt, bietet sich großmüthig an, ihn zu retten.Er schlägt vor, ihn allein aufzunehmcn, ihn so zu verbergen, daßer durchaus nicht gefunden werden kann, und augcnblicküch nachden vereinigten Staaten abzusegeln. E". verlangt nur eine unbe-deutende Summe, um seine Schiffscigen-.hümer für den möglichenVerlust bei der Unternehmung zu entschädigen. Bertrand bewilligtes unter gewissen Bedingungen, die mit meinem Namen auSgefer-tiget werden. Ich unterzeichne in Gegenwart und unter den Au»gen des MarinepräsektS diesen Schcinhandel.
Sonnabend, am 8. Juli.
Unter lautem Zuruf der Stadt und des Landes erreicht derKaiser gegen Abend Fourras. Er schläft am Bord der Saale,
die er um 8 Uhr besteigt. Zch kam viel später dort an, dennich hatte Madame Bertrand in einem andern Boote begleitet, daSvon wo anders ausgcfahrcn war.