Die niedrigste Gesinnung hatte diese Wahl geleitet. Fouchäwußte, dag der General Becker sich persönlich über den Kaiser zubeklagen habe, und zweifelte daher nicht, in ihm erbitterte» Sinn„nd Bereitwilligkeit zur Rache zu finden. Aber man hatte sichgröblich betrogen. Dieser General bewies dem Kaiser stets eineEhrfurcht und Ergebenheit, die seinem Charakter Ehre machten.
Zndcß wurden die Augenblicke dringend. Auf dem Punkt ab-zureisen, ließ der Kaiser der provisorischen Regierung durch den
Art, 2. DIS zur Einschiffung selbst soll il»n, wenn cr eS ver-langt, unter dem Befehl des Gcnerallieutenants Becker eine hin-reichende Eskorte gegeben werden, die für seine Sicherheit sorgt.
Art. Z. Der Generaldircctor der Posten wird seinerseits die »b-thigen Befehle wegen der Relais geben.
Art. 4. Der Marincminister wird Ordre geben, daß die Fregat-ten »ach der Ausschiffung »»mittelbar zurückkchre», und die nbthjgcnSicherheitsmaasregein deshalb treffen.
Art. 5. Die Fregatten verlasse» die Rbede von Rochcsvrt nichteher, bis die verlangten Sicherheitspässe angekommen sind.
Art. ü. Die Ausführung dieses Beschlusses bleibt den Ministernder Marine, des Krieg- und der Finanzen, jedem zu seinen Theikübertragen.
Signirt: Der Herzog von Ortranto.Für die Negierungs-Commission, der Sekretair,
Beisitzer des Staatsraths. Signirt: Graf Verlier,
Abschrift eines Briefs des Herzogs von -Ortranto,an den Kriegsminister.
Paris, am 27. Juni I 8 k 5 Mittags.
Herr Marschall! ich sende Ihnen eine Abschrift des Briefs, welchenich eben an den Marineministcr in Bezug auf Napoleon geschriebenhabe. Sie werden, nachdem Sie ihn gelesen, die NothweNdigkcit füh-len, dem General Becker Len Befehl zu ertheilen, daß cr sich, so langeNapoleon auf der Rhede bleibt, nicht von ihm trenne. Geneh-migen Sie u. s. w.
Signirt: Der Herzog von Ortranto.
' Abschrift eines Briefs des Herzogs von Ortrantoan den Marineminister.
Paris, am 27. Juni i 8>5 Mittags.
Herr Herzog l Die Commission erinnert Sie an die Instructionen,welche sie Ihnen vor einer Stunde zusandte. Der Beschluß muß so,wie ihn die Commission gestern faßte, vollzogen werden, dergestalt, daßNapoleon Bvnaparte bis zu Eingang der Pässe auf der Rhede bleibt.
Das Staatswohl, da« auch ihm nicht gleichgültig seyn wird, for-dert cs, daß er dort so lange verweile, bis sein und seiner FamilieSchicksal auf eine bestimmte Art festgesetzt sei. Man wird alles au-wenden, daß die Unterhandlungen darüber z» seiner Zufriedenheit