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2 (1837) Von 1640 bis 1688
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Friede zu Nimwegen.

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Cleve von den Franzosen bedrohet, er allein es nicht mit Bei-den aufnehmen könne. Immer noch hoffte er indessen, Lud-wig XIV. werde es nicht auf das Äusserste treiben. Als ersab, daß der Kaiser und Lüneburg zum Frieden entschlossenwaren, schickte er Meindcrs abermals mit Vollmachten überNimwegen nach Paris, um den König zu bitten, den Frieden Decembeemit Schweden vermitteln zu wollen. Meindcrs musste dem *678französischen Gesandten in Nimwegen vorstellen, Frankreichselbst müsse die Gerechtigkeit des Kriegs gegen Schweden ein-sehen. Diesen gefährlichen Nachbar habe der Kurfürst nunbeseitigt; wie die Schweden die französischen Subsidien ge-misbraucht, wie ungeschickt sie ihre Angelegenheiten geleitet,sei offenbar. Er werde Frankreich weit mehr nützen könnenals Schweden und erbiete sich zu Allem, was billigerwcise ver-langt werden könne und seiner Pflicht gegen den Kaiser nichtwiderstreite. Was er begehre, sei ein verheertes Stück Landes,weniger an sich werth, als daß er von dort aus nicht beun-ruhigt werde. Wolle Ludwig XIV., nachdem er alle Verbind-lichkeiten gegen die Schweden erfüllt, diese dennoch nicht auf-geben, so möge er doch gestatten, daß der Kurfürst allein seineSache mit ihnen ausmache. Er sei bereit einige Tonnen Gol-des spanischer (ihm schuldig gebliebener) Subsidien für Pom-mern zu geben. Bremen möchten die Schweden immerhin be-halten, ja er wolle sich mit Vorpommern und mit diesem so-gar nach dem Abgänge seines Hauses rückfällig an Schwedenbegnügen, mit dem übrigens der Kaiser in geheimen Unter-handlungen wegen eines Bündnisses stehe, wozu auch er frü-her habe gezogen werden sollen. Den Gesandten der verbün-deten Mächte musste Meindcrs sagen, der Kurfürst trenne sichnicht von ihnen und suche nur Schweden und Frankreich zuentzweien, um, während er in Preussen wäre, die Gefahr vonseinen Ländern am Rheine abzuwendcn. Meindcrs sollte sichauch im Haag bemühen den Prinzen von Dramen zu bewegen,die Gcneralstaatcn um Unterstützung anzugehen, und den fran-zösischen Gesandten d'Avaux bitten, Polen vom Angriffe aus. Preussen abzuhalten. Das Alles hielt die Franzosen nicht ab,obwohl zögernd, in das Clevcsche einzurücken, während dieSchweden in Preussen cindrangcn. Allein auch der Kurfürst