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entstanden? — Daß der Kaiser, dem man seine Spazierritte ver-leidet hatte und der nun ans einige elende Wege zu Fuße im Gar-ten und dem Gehölze beschränkt war, sich nun in sein Zimmer rin-schloß, weil er überall und bei jedem Schritte den er chac, aufGegenstände stoßen mußte, die ihn beleidigten. So werden Sie ge-wiß seinen Tod befördern. Die Aerzte glauben, daß er bei diesemgänzlichen Mangel an Bewegung mit großen Schritten dem Grabezueiie. Sie haben es Ihnen zu wissen geihan und es ist die festeMeinung derselben. Sie antworteten darauf, der Kaiser habe es >nicht anders gewollt; Sie wüschen Ihre Hände in Unschuld. Aber !wenn Sie zugcben, daß er den Tod sich wünsche und ihn herbei- ^ruse, wer hat ihm denn das lieben so unerträglich gemacht? —Welche schreckliche Verantwortlichkeit! Wenn ich hierbei noch län- >gcr verweilen wollte, mein Herr! so würde ich Sie doch vielleichtüberzeugen, welche zarte Sorgfalt, weiche ängstliche Kümmerniß, ,wenigstens wahrend Ihrer Administration, Ihnen die Furcht vor !dem Hinsterbcn dieses großen Mannes hätte einflößen sollen. >
Jetzt habe ich nun nach und nach die hauptsächlichsten Gegen- ^stände durchgegangen, von denen ich selbst In Longwood Zeuge ge-wesen bin. Nun erlauben Sic mir zu fragen: Was für Gründehalten Sie denn wohl, so schnell diese strengen MaaSrcgeln eintre- ^len zu lassen, wodurch sich unsre Lage täglich auf eine so schreck- !liche Weise verschlimmerte? Ist der hohe und wichtige Zweck Ih- ^res Amtes, über den Aufenthalt des Kaisers Napoleon auf der ^Insel Sc. Helena Aufsicht zu führen, nicht noch der nämliche, der -er seit seiner und seit Ihrer Ankunft auf dieser Insel war? Wassollen diese harren, diese barbarischen Abänderungen bedeuten? Hatsich die Gefahr vielleicht vergrößert? Ist -etwas besonderes vorge-fallen? Haben Sie vielleicht irgend ein Complott entdeckt? Isteine Correspondenz augeknüpft worden? Haben Sie die Fäden zuIrgend einem Geheimnisse gesunden? Können Sie sagen, daß irgend ,etwas der Art geschehen, irgend ein gegründeter Verdacht vorhan-den sei? Nein, und wenn Sie dadurch nur allen möglichen Fällen ^im Voraus begegnen wollen, wo werden Sie da aufhören? Nur Ider Tod kann alle dem ein Ende machen. Aber es ist notorisch ^und Sie müssen es ohne allen Zweifel selbst zugcben, daß seit un- !screr Ankunft auf der Insel, die Tbat, weshalb ich mich jetzt in !Ihrer Gewalt befinde, das Einzige ist, was Sie anführcn können.Sie konnten anfangs glauben, daß Sie große Dinge entdecken war- >den. Sie haben gesehen, mit welcher Bereitwilligkeit, mir welcher !Ruhe ich Ihnen entgegen gekommen bin, ich habe sogleich Ihnenmeine allergeheimsten Papiere auf Diskretion vorgelegt, diejenigen ,Schriften, welche meine Gedanken und meine Handlungen Tag für