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I , Einige Tage später schickte mir dieser Mensch jene Dinge zurückund entschuldigte sich in einem äußerst höflichen Briefe. Der Gou«verncur, sagte er, habe ihm verboten, sich dergleichen Aufträge ge-ben zu lassen, wenigstens müßten sie durch seine Hände gehen; ichdürfe mich nicht direkt an ihn wenden. Er Wiederholte mir dicSnachher einigcmale, weil er keine Antwort von mir erhielt;
! aber ich hütete mich wohl dafür. 2ch hätte lieber in meinem Le-
ben keine Uhr haben, lieber barfuß laufen wollen. Ich hatte dieBeleidigung gefühlt und sie in aller Scille verschluckt, was kann! man bessers thun, wenn man keine Abänderung erlangen kann?
Konnte ich übrigens wohl meinen alten Schuh an einen General,an einen Gouverneur schicken? 2ch hätte mich dabei allerdingsnur nach der Strenge seiner Verordnungen gerichtet, aber mußte ichi nicht Achtung vor mir selbst haben? Ich zog hieraus den Schluß,
j daß eine direkte und persönliche Absicht zu beleidigen in der Sache
liege. Hätten Sie wohl — ich frage Sie — das nicht selbst ge-glaubt? Außerdem, so sagte ich mir selbst, würde Sir HudsonLowe mir die Ehre erzeigt haben, bei seiner Anwesenheit mit zumir herein zu kommen, würde mir gesagt haben, daß er zufälligerfahren hätte, wie von mir, gegen die Regel, jemand Sachen nachEuropa micgegeben worden wären, und daß er, um mir etwas an-genehmes zu erweisen, sogleich den Abgang dieser Sachen geneh-migt hätte, daß er mir aber für die Zukunft den regelmäßigen Weg! hiermit bemcrklich mache und es ihm lieb seyn würde, wenn ich ihn! befolgen wollte. Wie ich auch früher gestimmt gewesen seyn könn-te, ein Verfahren dieser Art hätte auf mein Gemüth tief einge«! wirkt; ich wäre wenigstens verlegen gewesen, und ich glaube kaum«
! daß Sir Hudson Lowe jemals wieder Gelegenheit gehabt haben
! möchte, sich, was diesen Punkt betrifft, über mich zu beklagen.
! Aber so sollte es nun einmal nicht seyn. Da ich jedoch ein Feind
aller Klatschereien und Zänkereien bin und jener Vorfall mich nurpersönlich anging, so blieb er lange Zeit ein Geheimniß, bis endlichein Umstand die Sacke zur Sprache brachte, der nicht wenig zurVermehrung unsers Kummers und Verdrusses zu Longwood beitrug.
Einer von uns hatte seit mehrcrn Tagen einen Bedienten an-genommen. Sie begegneten demselben an der Hausthüre und arrc«kirten ihn selbst, auf einem Platze, den wir bis dahin für heiliggehalten hatten. Glücklicherweise befand sich der Kaiser auf einementfernten Spaziergänge« außerdem hätte es vor seinen Augen ge-schehen können.
„Er hat den kurzen Zeitraum, wo ich spazieren gehe, auf eineschändliche Weise benutzt, sagte er von 2hncn, als er die Sackeerfuhr. Er kennt vielleicht unsre Sitten nicht, weiß vielleicht nicht.