320
zufrieden seyn müsse: thun müsse, was man tl,unkönne, einander nach Kräften beistehen und zufriedenseyn müsse. Denn cs sey kein Unglück, zu- leidenund arm zu seyn, Unglück sey, schlecht zu handeln.Und das sind nicht blosglatteWorte; denn Jedermannweiß, daß es bei ihm nickt höher zugeht/ wie beieinem armen Manne, daß er sich selbst das Brod vomMunde abdarbt, den Hungrigen zu speisen, wah-rend er sich doch bessere Tage machen könnte, alsirgend Einer. Ja, dasin thut die Rede eines Man-nes erst wohl, wenn eS bei ihm nicht wie bei so vie-len heißt: richtet Euch nach Meinen Worten, abernicht nach meinen Werken- Und er hat auch gesagt,daß Jedermann, nicht blos wer reich heiße, verpflich-tet sey, von seinem Ucbcrflusse der Armuth mitzu-
theilen-" > > -
Hier hielt er, wie sich auf einen Gedanken be^-t.rcffend, von selbst inne, besann sich einen Augenblick/Nahm dann einen Theil der aus dem Tische stehendenSpeisen, that sie in eine Schüssel, legte ein Broddazu, schlug sie in eine Serviette, faßte diese bei denvier Zipfeln, sagte zu der ältesten Tochter: „ Da,nimm!" gab ihr in die andere Hand ein FläschchenWein und fügte hinzu: „Geh damit zu der WittweMarie, gieb ihr alles und sage, sie solle sich und ih-k.N- Kleinen damit gütlich'khUN. ' Aber sag es ihrfreundlich, borst Du, daß es nickt herauskommt,als wolltest Du ihr ein Almosen geben. Und begeg-
stA br-liik- Ltn i
ZlArl^k ».l,r
ad lai Mlchmzli, «Di cka dt.;lizai ketÄisi!Mk, re
ü «üi,ch ^5>ck-
Ätch,ch
hili!x,
klirrt!M ichr
^stl, sj