Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
294
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den, über HalS über Kopf Entschlüsse fassen, mitHänden und Füßen drein stören: das pflegt man beimir zu Hause Uebereilung zu nennen... Und ihm ei-nen armen Pfarrer, so ohne Pfand und Sicherheit,in die Hände geben, das heißt : Teufels mit einemMenschen spielen! Ein so heiliger Bischofs, wie er,sollte auf seine Pfarrer» wie auf seine Augapfel hal-ten. Ein wenig Gleichmuts), ein wenig Klugheit,ein wenig Mitleidcn, verträgt sich, nach meiner Einsicht,mit aller Heiligkeit .... Und wenn er nun ein unver-besserliches Ungeheuer wäre? Wer kann alle Absichteneines Menschen, .eines solchen Menschen ergründen?Welcher Gedanke, mit ihm in seine Wohnung gehen zumüssen! Was kann da nicht Alles dahinter stecken! Wehmir Armen!, es ist besser, garnichl daran zudcnkcn. Wasist das.für eine Geschichte mitLuzien? Es ist ausgemacht,daß Don Rodrigo mit Im Spiele war. Was für Men-schen! doch wenn es wirklich an dem ist: wie hat er siedenn in seine Gewalt bekommen? Wer kann das Alleswissen ? JfhAlles nur der Eminenz vertraut, und ich,den sie so in die Irre schicken, ich erfahre kein Wort davon.Mich schiert Anderer Thun und Treiben nicht im Ge-ringsten,, geht's^ber dabeimber mein Fell her, so willich'doch auch eimwcnig vorrder Sache wissen.- Wares einmal nöthig, das arme Geschöpf dort abzu-holen, so-Hütte es doch noch, einen Augenblick Zeit;er konnte sie auf dem Rückwege mit sich nehme».Und-übrigens,-.meun..er nun s» ein neuer, so ein