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und dennoch ....! dennoch empfinde ich eine Erleich-terung , eine Freudigkeit, ja eine Freudigkeit, wieich noch niemals in meinem entsetzlichen Leben em-pfand!" ' '
„Es ist eine Gnade des Herrn, " sagte Friedrich,„daß Ihr in seinem Dienste beharret, daß Ihr mu-thig nnd entschlossen das neue Leben beginnet, in demIhr so Vieles ungeschehen, wieder gut zu machen,zu beweinen habt!"
„Ich Unglücklicher!" rief der Fremde: „wieviele, viele.... Dinge kann ich nur beweinen! Aberzum Wenigsten kann ich doch Alles, was ich begon-nen und noch nicht vollendet habe, abbrechen, auf-geben, ich kann Eines alsbald aufgeben, ungesche-hen, wieder gut machen."
Friedrich ward aufmerksam, und der Unbekannteerzählte mit kurzen, aber vielleicht ausdrucksvollerenWerken des Abscheu's, als deren wir uns dabei be-dienten, seinen auf Luzien ausgeführten Anschlag,die Leiben, das Entsetzen des armen Mädchens , ihreflehentlichen Bitten, die Vernichtung, welche sieihm dadurch mitthcilte, und haß sie sich noch bei ihmbefinde ....
Hier ist keine Zeit zu verlieren!" rief Friedrich,von Eifer und Mitleid durchglüht. Segne Euch derHimmel! das ist ein Pfand seines Erbarmens! Ihr,die Ihr sie verderben wolltet, werdet das Werkzeugihrer Errettung. Gott segne Euch! Gott hat Euch