276
men, Euch selbst anzuklagen, dann! dann verherrlichtIhr den Herrn! Und Ihr fragt noch, was Gott-ausEuch machen könne? Wer bin ich armer Sterblicher,Euch schon jetzt zu sagen, zu welchem Nutzen Ihr ei-nem solchen Herrn gereichen könntet? was er aus die-sem stürmischen Willen, dieser unvcrsieglichen Be-ständigkeit machen kann, wenn er sie mit Liebe, Hoff-nung und Neue belebt und entflammt? Wer seyd Jhr,armer Sterblicher, daß Ihr größere Werke glaubtet imBösen erdenken und ausführen zu könne», als der Herrim Guten? Was Gott aus Euch machen kann? —Euch verzeihen, Euch erretten, das Werk der Erlö-sung in Euch vollenden? Sind das nicht ruhmvolle,seiner würdige Werke? Bedenkt doch! wenn mir armengebrechlichen, sündhaften Menschen, wie ich hier vorEuch stehe, das Heil Eurer Seele schon so sehr am Her-zen liegt, daß ich, Gott ist mein Zeuge! mit Freudendie wenigen Tage, die ich noch leben kann, dafürhin-gebcn möchte; bedenkt! wie groß muß nicht das Er-barmen Dessen scvn, der mich mit dieser so unvoll-kommenen , aber doch so innigen Menschenliebe erfüllt;wie muß Euch der nicht lieben und Wohlwollen, der mirdiese Liebe für Euch, die mich so durchdringt, cinflößte!"
Des Greises Antlitz und Blick, jede seiner Be-wegungen trug, wahrender diese Worte sprach, bei,ihren Sinn zu verstärken. Das anfänglich krampf-haft entstellte Antlitz seines Zuhörers zeigte nach undnach Aufmerksamkeit und Interesse; tiefere, wem-
zM''
jsl..."' -disÄ
illt«
zmrÄ
Mdiillt,
Hl, kj«MMS, lit
K
um:
K «jl
»Ltiixl
so MilenasimdfcilsIlniüiniHz
lRdlcst«il ^ s,