Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
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Alles gehörte ihm, war ganz sein! Das Entsetzendieses Gedankens wuchs mit jedem neuen Bilde, waralleneigen, steigerte sich zur Verzweiflung. Errich-tete sich wüthend im Bette auf, griff mit der einenHand wüthend über die Bettwand, ergriff ein Pistol,spannte es, setzte an, und .... in dem Augenblicke,wo er ein unerträglich gewordenes Leben zu enden ge-dachte, ward seine Seele von einer Angst überrascht,von einer Unruhe, die nicht dem Leben anzugehörenschienen, er mußte des Daseyns gedenken, in das ermit dem Tode cinging. Mit Schauder erblickte erseinen entstellten, starren Leichnam, der Willkührdes ihn überlebenden Schandtrosscs überlassen: dasStaunen, die Verwirrung im Kastelle am nächstenMorgen: Alles drunter und drüber: er selbst kraftlos,lautlos, wo man ihn hinwarf. Er sah und hörtedas Aufsehen, was überall entstehen würde, das Ge-rede hier, in der Nähe und Ferne, das Entzückenseiner Feinde. Auch Finsterniß und Schweigen tru-gen bei, ihm den Tod trüber, grausiger zu gestalten;und doch meinte er, er würde nicht zaudern, sich amlichten Tage, im Freien, Angesichts aller Welt, indas Wasser zu stürzen und zu versinken. '

Vertieft in diese qualvollen Betrachtungen, zoger den Hahn des Pistoles abwechselnd auf, oderspannte ihn mit krampfhafter Hand ab; als ihmein anderer Gedanke beikam:Wenn diesesandere Leben, von dem man mir, als Knaben, so