Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
234
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.... Gott wird Euch vergelten, waS Ihr für michthut."

„Es wird Dir eine Frau zu essen bringen,"sagte der Unbekannte; und als er es gesagt hatte,staunte er selbst über sich, wie er auf diese Ausfluchtverfallen sey und wie cs zugegangen, daß er sie, zumTröste eines Mädchens, habe suchen müssen.

„Und Du," sagte er« sich plötzlich zu der Altenwendend, „ mache ihr Muth zu essen; laß sie aufdem Bette ausruhen: will sie Dich zur Bettgenossin,gut; sonst kannst Du schon einmal eine Nacht aufden Dielen zubringen. Ecmuthige sie, sage ich Dir,ermuntere sie. Und daß sie keine Ursache habe, sichüber Dich zu beklagen!"

Nach diesen Worten schritt er rasch der Thür«zu. Luzie stand auf, lief ihm nach, ihn zurückzuhal-len und ihre Bitten zu erneuen; doch er war ver-schwunden.

„ O ich Arme! Schließt zu, schließt rasch zu!"

Und als sie die Thüren an einander klappen, denRiegel rascheln hörte, wandte sie sich ab und legte sichwieder in ihren Winkel. „Ach, ich Arme!" schluchztesie wieder. „Wen kann ich nunmehr bitten? Wobin ich? Sagt, sagt mir, um des Himmels Willen,wer ist der Herr.^..? der eben mit mir sprach?"

„Wer er ist? Wer er ist ? Das wollt Ihr, soll ichEuch sagen, ich? Könnt warten, bis ich es Euchsage! Weil er Euch schützt, scyd Ihr hochmüthig