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weil niemand je den Gedanken hegte, cs könne irgendwer sich, ihn zu misbrauchen, unterfangen. Siekam im Wachthause ein wenig vor der Kutsche an,verließ, als diese auch genabt war, die Sänfte, winktedem Kutscher, zu halten, trat an den Schlag, durchden Nibbio den Kopf hcraussteckte, und sagte ihm desHerrn Befehl ins Ohr.
Als Luzia wahrnahm, daß die Kutsche hielt,kam sie, wie aus Lethargie wieder zu sich, hatte ei-nen neuen Furchtanfall, öffnete Mund und Augenund starrte ringsumher. Nibbio hatte sich zurückge-zogen, die Alte lehnte das Kinn auf den Kutschen-schlag, sah Luzien an und sagte: „Komm, liebesMädchen, komm, Kleine, komm mit mir, ich habeBefehl, Dich gut zu behandeln, Dich zu ermu-thigen."
Die. Arme empfand bei dem Klange weiblicherStimme einigen Trost, augenblicklichen Muih,- ver-fiel aber bald in noch heftigeres Schrecken, fragtemit zitternder Stimme: „Wer scyd Ihr?" und sahdie Alte staunend an.
„Komm, komm, gutes Mädchen," fuhr diesefort. Nibbio und die beiden Anderen ahnetcn ausder so außerordentlich schmeichelnden Stimme dieAbsichten des Herrn und trugen, was sie konnten,bei, die Gefangene im Guten zum Gehorsam zubringen. Sie sähe nock immer umher; und ob ihrwohl die Wildheit und Fremdheit des Ortes, die1l. P