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täubt, vornehmlich durch die Vorwürfe gerührt» aus- ^
rief: „ Nun denn! Gott stehe mir bei! " und ging.
Gertrud folgte ihr vom Gitter aus mit scharfem, ^
unruhigem Blicke, und als Luzia den Fuß auf dieThürschwelle setzte, öffnete sie, wie von einem un-widerstehlichen Gefühle überwältigt, die Lippen undrief: „Höre, Luzia!" Luzia wendete sich und kam ^
zurück. Aber schon hatte ein anderer Gedanke, derweit mehr gewohnt war, sie zu beherrschen, der Un-glückseligen Gcmüth erfüllt. Sie stellte sich, als ge- »-
nügten.ihr die gegebenen Verhallungsregeln noch »!
nicht, bezeichnet? Luzien abermals den zunehmenden >I«
Weg und entließ sie mit den Worten: „thue nur in Dl
Allem, wie ich Dir sagte und komm bald zurück." km
Luzia ging. K»
Sie verließ, ohne bemerkt zu werden, das Klo- krf
ster, wandelte mit niedergeschlagenen Augen längsder Mauer hin, fand nach der erhaltenen Beschrei- sih
bung und eigener Erinnerung das Thor des Ortes sP,
und stand im Freien. Sie wanderte in großer Span-nung, ein wenig bebend, eine Strecke auf der Haupt-straße hin, gelangte zu dem nach dem Kloster führen- ^
den Seitenwege und erkannte ihn wieder. DieserWeg war und ist noch jetzt sehr tief und gleicht einem ^
Flußbette, ,dgs sich zwischen zwei hohen, baumbe- ^
pflanzten, über ihm gewölbten Ufern hinwindet- Als ^
Luzie ihn betrat, sich in gänzlicher Einsamkeit er-blickte, fühlte sie sich beklommener und beflügelte