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am Ende gänzlich schwand, kehrte jetzt empfindlicherwieder. In jenen frühen Zeiten erfüllte aber dasBild einer langen, ungekannten Zukunft, das Be-wußtseyn voller Lebenskraft und Fülle seine Seelemit sorglosem Vertrauen; jetzt fand das GegentheilStatt; eben die Gedanken an die Zukunft machtendas Andenken an die Vergangenheit um so unange-nehmer. Altern!— Sterben! Und dann? — Ja,dann! — Das Bild des Kodes, das in drohenderGefahr, im Angesichte des Feindes, die Lebensgeisterdieses Menschen nur zu verdoppeln schien, ihn mi'twüthendem Muthe erfüllte, eben dieses Bild des To-des, erschien es ihm in der Stille der Nacht, in derAbgeschiedenheit seines Kastelles, erfüllte ihn mit na-gender Angst. Es war nicht der Tod, der von einem,gleichfalls sterblichen Feinde drohete; man konnte ihnnicht mit stärkeren Waffen, mit männlicherer Faustzurückschlagen; er kam allein, entstand, im. Innern,war vielleicht noch fern, kam aber mit jedem Augen-blicke naher, kam naher, wahrend die Seele schmerz-lich kämpfte, des Gedankens an ihn sich zu enlschla-gen. In jenen frühen Zeiten folgte That auf That,der Schauplatz des Lasters, der Rache,,des Mordeswar, sozusagen, immerdar geöffnet, trug bei, ihmwilden Wetteifer einzuflößcn, hatte ihm gleichsam alsAutorität gegen das Gewissen gedient: jetzt erstandnach und nach in der Seele der noch dunkele, aberfurchtbare Gedanke eines Weltgerichtes, einer, von.
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