„Mein Neffe ist ein junger Mann, hitzig, fühltsich, ist nicht gewöhnt, sich höhnen zu lassen.... "
„ Es ist meine Pflicht, mich von dieser Sache ge-nau zu unterrichten. Wie ich Euch schon sagte, gnä-diger Herr, und Ihr versteht, vermöge Euerer Welt-klugheit und Humanität, besser über so etwas zu ur-iheilen, wir sind alle von Fleisch und Bein, alle sterb-liche Menschen — heute in dem, morgen in dem:
und hat unser Pater Christoforus gefehlt-"
„Versteht mich wohl, Hochwürdiger, es sindDinge, die, wie ich sage, unter uns abgemacht, hierin Schweigen vergraben werden müssen, stört man siezu sehr aus, werden sie nur böser. Ihr wißt ja, wiees wohl geschieht: Stänkereien, heimlicher Groll, oftvon den nichtswürdigsten Geringfügigkeiten erzeugt,werden oft so weit, so weit getrieben.... Will mander Wurzel nachforschen, man findet sie in der Regelnicht nur nicht, sondern stört nur hundert andere,unangenehme Nebendinge auf. Man muß besänfti-gen, abbrechen, hochwürdigster Pater, abbrechen,besänftigen. Mein Neffe ist jung, der Geistliche muß,nach dem, was ich höre, noch ziemlich rüstig seyn,denn, mit den Neigungen der Äugend.... UnsereSache nun, die wir bei Jahren sind, (leider schon garzu sehr, nicht, Hochwürdiger?) unsere Sache ist's, un-fern Ernst der Jugend zu leihen und ihre Streichewieder gut zu machen. Zum Glück ist es damit nochZeit, die Sache hat noch kein Aufsehen erregt, ist