Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
Seite
172
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ist, aber erist aufgeregt und/ wie ich sage, kein An-derer als der Herr Onkel...."

„Laß hören, laß hören."

„ Es lebt in der dortigen Gegend ein Kapuziner-niönch, der meinem Vetter nachstellt, und die Sacheist so weit gediehen, daß...." —

„Wie oft habe ich Euch nicht, dem Einen wiedem Andern, gesagt, daß man die Mönche Hahn inihrem Korbe muß seyn lassen! Man kann schon frohseyn, wenn man sie sich vom Leibe halt und sie sichnicht in unsre Angelegenheiten mengen! " Er huste-te. „Ihr aber könnt ihnen doch aus dem Wege ge-hen...."

„Herr Onkel, ich kann nicht umhin, Euch zuversichern, daß Rodrigo, wäre es möglich gewesen,gern aus dem Wege gegangen seyn würde- DerMönch ist ihm aufsäßig, greift selbst ihn auf jedeWeise an...."

„Was zum Henker hat denn der Mönch mit mei-nem Neffen?"

„ Zuvorderst ist er ein unruhiger Kopf, den manüberall als solchen kennt und dem es ein Gewerbe ist,mit Kavalieren anzubindcn. Dann beschützt er, hü-tet, oder was weiß ich, ein Landmädchen aus derGegend und hat für sie eine christliche, eine Liebe....ich mag nicht sagen eine fleischliche Liede, aber einesehr eifersüchtige, verdächtige, empfindliche Liebe."

„Verstehe!" sagte der Oheim; und aus einem