Druckschrift 
2 (1828)
Entstehung
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hätte zudrücken und ihm morgen früh die Moral lesenkönnen! Aber nein, er muß mit einem Andernkommen, und mit wem, mit wem? mit einemHäscherhauptmanne!"

Dem Wirthe begegneten auf seinem Wege unab-lässig Einzelne, oder zwei, drei, vier, und ganze Hau-fen Herumjügler, die die Köpfe zufammcnstecktcn undmurrten und zischelten. Auch ein Eommando Sol-daten mürschirte vorüber; er drückte sich bei Seite,schielte nach ihnen hin und sagte zu sich selbst:diewerden sie schon züchtigen, die Tollhäusler. Und du,Schaafsköpf! bildetest dir, weil ein paar hundertKehlen tobten und lärmten, gleich ein, die Weltmüsse sich umwälzen; stürztest dich deshalb ins Ver-derben und wolltest mich auch hineinziehen, du Bube!Ich thue alles, dich zU retten, und du schlechter Kerlhättest mir dafür beinahe das ganze Haus inAufruhr gesetzt. Jetzt sieh selbst zu, wie du dirheraushilfst, ich bin mir selbst der Nächste. Alswenn ich aus Neugierde nach deinem Namen gcfragrhätte! Was kümmerl's mich, ob du Hans oder Kunzheißest! Ich bin eben ein so großer Freund von Feder'und Papier! Jeder Narr sieht aber mit seinen eige-nen Augen. Ich weiß recht gut, daß cs Befehlegiebt, die nichts sagen wollen, und brauche es mirnicht erst von so Einem aus dem Gebirge sagen zulassen- Weißt Du denn nicht, Du Lasse, daß die Ge-setze gegen die Wirthe gar gehörig ausgeübt werden!