Finger noch gor nicht mit den Knöpfen fertig werdenkonnten. ' -
„Gut," fuhr der Wirth fort, „so bezahlt mirjetzt noch Eure kleine Zeche, denn ich muß' morgenganz früh schön in Geschäften ausgchen."
„Recht und billig!" sagte Nenzo. „Ich binein Schelm, aber ein Ehrenmann. Wo. ist dennaber mein Geld? Du, such, such,, suche meinGeld!"
„Hier ist es," sagte der Wirth und nahm nunalle seine Gewandtheit, Erfahrung und Geduld zu-sammen, mit ihm aufs Reine zu kommen und seineZahlung zu erhalten.
„Nun hilf mir, Wirth, mich auszuziehen;"sagte Renzo. „Ich glaube, ja, ich glaube, ich binsehr müde."
Der Wirth lieh ihm seine Hülfe, warf ihm nochüberdieß die Bettdecke über und sagte, als er schonschnarchte, verächtlich: gute Nacht! Dann, von demTriebe geleitet, den wir oft hegen, einen Gegenstandunseres Zornes so wohl zu beobachten, wie einen Ge-genstand unserer Neigung, was vielleicht nur dasVerlangen seyn dürfte, zu wissen, was auf unserInneres den heftigen Eindruck macht, betrachtete ereinen Augenblick den ihm so lästigen Gast, hielt ihmdie Laterne vors Gesicht und sich die eine Hand , umnicht geblendet zu werden, vor die Augen; sowie etwa