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6 (1847) Talismane gegen die lange Weile
Entstehung
Seite
128
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ES schäumt und bäumet unter ihm.

Und trägt ihn mic Gebrause

Und mit des Sturmwinds Ungestüm,

Schnell wie ein Pfeil nach Hause.

Es war die lustigste Posse von der Welt, als der alte,dicke Man», gleich einem muthwilligen Knaben, auf einemSteckcnrossc davonsprcngte; dem Zuschauer im Gebüschverging aber dennoch die Lachlust. Er witterte jetzt unterder Hülle des Hcrcnmcisicrs Grünrock den furchtbarenGebirgsgcist, und bcrcucte dcßhalb gar sehr, daß er dasehrenrührige Licdlcin gesungen und mit Seiner Hoheitmitunter etwas keck und burschenhaft gesprochen hatte.

Auf Entschuldigungen sinnend, stand er noch in tiefenGedanken, als er von hinten einen traulichen Schlag aufdie Schulter empfing, und im Hinschauen den alten Jägermit so kalten und gleichgültigen Mienen erblickte, als obgar nichts vorgcfallcn sep.

Der Muscnsohn zog behend sein großes Dreieck voinKopfe, trat ehrerbietig zwei Schritte zurück und sagte mitschwankender Stimme:Hochgebictcnder Herr, verzeihteinem armen Schelm, der unwissend die Gnade hatte, mitdem mächtigen Beherrscher des Ricsengcbirges zn sprechen verzeiht ihm, wenn er's nicht ganz mit gebührenderEhrfurcht that! Diese Huld werdet Ihr hoffentlich mei-ner Wenigkeit um so williger gewähren, da das Studcn-tenvölklcin, wie Euch wohl bekannt ist, seit uralten Zeiteneinen eisernen Freibrief hat, daß ihm ein wenig Mangelan Lebensart von Hohen und Niedern vergeben wird."

Und das billig!" sagte lächelnd der Gnom:Warumsollte man bei Euch Gelbschnäbeln das rügen, was sichselbst Eure graubärtigcn Kathedermänncr nicht selten er-lauben ? Hab' ich doch oft Lei meinen Reisen auf der