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aus wilden, mondbestrahltcn Wellen cmporrauschte. Einlichter Strahl von Besinnung erhellte jetzt die Nacht sei-nes Jammers. Was willst du thnn? sprach er zu sichselbst: Du ruhtest freilich sanft dort unten; wer aber ret-tet Zeniden, die sich vielleicht in den Händen eines grau-samen Feindes befindet und deiner Hülfe sehnlich entgcgen-wcint? — Drum weg mit feigen Tvdesgedanke»! Dumußt leben und streben; denn unerfüllte Pflichten bindendich noch an die Welt! —
Indem er sich so zum Kampf gegen sein Schicksal ent-schloß , erinnert' er sich mit einer Aufwallung von Freudedes Zauberrings, den er zum Glück am Finger trug. Errieb ihn, und plötzlich gähnte vor seinen Füßen die Erde;der Genius, der ihm ehemals in der Höhle zu Hülfe kam,hob sich aus der Kluft empor und sagte freundlich:
Was willst du? Als Sklave gehorch' ich dir,
Und alle Sklaven deö NingeS mit mir.
„Willkommen,"riefAladdin : „willkommen, wackerer Geist,der du einst mein Netter aus der Höhle des Todes warst!Verbinde mich dir jetzt aufs neue, bringe mir meinen Pa-last und meine Gattin zurück!"
Das kann ich nicht; erwiedcrte der Genius: das ver-mögen nur die Sklaven der Lampe.
„Dieses Kleinod Hab' ich leider mit meinem Palasteverloren!" rief Aladdin seufzend aus: „Aber kannst dumich nicht wenigstens an den Ort bringen, wo mein Weibsich befindet?" -
Ja! sprach der Geist: Schafft deinem HarmeDieß Maaß und Ziel, sv ein ich bei der Hand. —
Und, wie ein Windeikind, nahm er ihn auf die ArmeUnd trug ihn in das Mohreniand.