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Theil 3 (1851)
Entstehung
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320
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Achtundzwanzigster Gesang.3.

Wer will, mag drei, vier Blätter übergehen;Wer aber dennoch sie zu lesen denkt,

Mag ihnen mehr nicht Glauben zugestehen,

Als man den Mährchen und den Possen schenkt.Doch um zu unserm Tert zurück zu gehen:

Der Wirth, da man auf ihn die Blicke lenktUnd Platz ihm macht dem Ritter im Gesichte,Beginnt in solchen Worten die Geschichte:

ä.

Astolf, der Herr der Longobarden-Schaaren,Der von dem Bruder Mönch das Reich gewann,War also schön in seinen JngendjahrenWie selten oder nie ein andrer Mann.

Apelles, Zenris, und wenn größre waren,

Kein Maler gab' ein solches Bildniß an.

Wohl war er schön, so mußt' ihn Zeder nennen;Doch schien cr'S selbst am meisten zu erkennen.

S.

Er schätzt' cs nicht so hoch, daß er im RangeDer Andern jeden weit dahinten ließ;

Noch, daß an Reichthnm und an Volk er langeDer mächtigste der nahen Fürsten hieß;

Als, daß er überall den Preis empfange,

Wo in der Welt man Reiz und Schönheit pries.Und dieses Lob könnt' ihn so freudig machen,

Als wenn man hört die angenehmsten Sachen.