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Theil 3 (1851)
Entstehung
Seite
109
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Dreiundzwanzigster Gesang.

3 .

Längst glaubte Pinabel sie umgekommen,Begraben in der Felsenklust im Hain;

Nie dacht' er zu Gesicht sie zu bekommen,Geschweige denn, sie werd' ihm Lohn verleih».Auch dient' es dem Berräther nicht zum Frommen,Den Burgen seines Vaters nah zu sehn.

Auf jenen Höh'n, die stolze Berg' umkränzen,

Lag Hauterive, nah an Polsters Gränzen»

4 .

Es hatte Graf Anselm dies Bergschloß innen,Er, dem der freche Bösewicht entsproß,

Der, um den Händen Clermonts zu entrinnen,

Von Freunden keinen Beistand jetzt genoß.

Wohl war's dem Fräulein nur ein leicht Beginnen,Daß sie sein Blut am Fuß des Bergs vergoß;

Denn mit nichts Anderm ward von ihm gestritten,Als inst gewalt'gem Schrei'n und Gnadebitten.

5 .

Nachdem sie dort den falschen Mann erschlagen,Der kürzlich sann auf ihren Untergang,

Gedachte sie zu Rüd'gern hcimzujagen,

Was durch des Schicksals Willen ihr mißlang.Sie ward von ihm auf einen Pfad verschlagen,Wo sich der Wald am dichtesten verschlang.

Und immer wilder, öder wird's im Haine;

Schon darbt die Welt am heitern Sonnenscheine»