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Einundzwanzigster Gesang.
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Gleichwie der Sperber, der in RäuberkrallenDas Rebhuhn hält, zum Schmausen schon bereit,Sich sieht vom Hunde gierig überfallen,
Von dem er glaubt', er sey ihm treu Geleit:
So fand der Arzt, lohnsüchtig, wo er allenBeistand gehofft, nur Widersetzlichkeit.
Du sollst der Frechheit höchstes Beispiel sehen,Und mög' es jedem Geizhals so ergehen!
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Da dies vollbracht, will nun der Arzt enteilenUnd schnell zurück in seine Wohnung fliehn,
Um von dem argen Gifte sich zu heilenDurch irgend eine kräft'ge Medizin.
Allein Gabrina zwingt ihn, zu verweilen;
Er solle, spricht sie, nicht von hinnen zieh»,
Eh nicht im Magen die verdauten SäfteGenugsam offenbarten ihre Kräfte.
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Kein Anerbieten kann ihr Mitleid wecken,
Ihn zu entlassen hilft kein brünstig Flehn.
Der Arzt, empfindend der Verzweiflung Schrecken,Da er nicht mehr dem Tode kann entgehn,
Säumt länger nicht, uns Alles zu entdecken,
Und Jene könnt' es nicht znm Besten drehn.
So gab der gute Mann, was seine HändeGar Manchem schon ertheilt, sich selbst am Ende.