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Einundzwanzigster Gesang»
3 .
Wie man sie halten soll, so fest und biederHielt sie Zerbin in allem, was er that.
Und wie er sie verehrte, zeigt' er wieder,
Da er verließ den selbstgewählten PfadAls Führer jener Alten, ihm zuwiderWie eine Seuche, die sich einem naht,
Ja, wie der Tod. Doch mehr, als Wunsch und Streben,Vermag bei ihm das Wort, das er gegeben.
4 .
Mit ihr herumzuzieh», wie er versprochen,
Fühlt er, ich sagt' es, so sich abgeneigt,
Daß Grimm und Schmerz in seinem Herzen kochen;
Sie reiten stumm dahin und Jedes schweigt.
Dann, sagt' ich, ward dies Schweigen unterbrochen,
Als Sol der Welt die Hinterräder zeigt,
Durch einen fremden Rittersmann, der mittenAns ihrem Pfad kam auf sie zu geritten.
3 .
Das Weib erkennt ihn, eh sie ihn erreichen;
HermonideS von Holland nennt er sich
Und führt auf schwarzem Schild, als Stammeszeichen,
Querüber laufend einen rothen Strich.
Gleich läßt sie Stolz und Uebermuth entweichen,
Empfiehlt sich dem Zerbin demüthiglichUnd mahnt ihn an das Wort, das er MarfisenVor kurzem gab, die ihm sie überwiesen.
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