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6 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : viertes Heftlein
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Beweis, daß Flamin der (angebliche) Sohn dcö Kammer-herrn sei. Ums Duell kümmerte er sich gar nicht. DerBeweis war der aufrichtigen Seele leicht zu führen: dieSeele berief sich geradezu auf die Mutter, die eben geradeaus London eingetroffen, um den Sohn zu retten, und aufdie Schwester selber. Die Seele hatte wieder den Vor-dersatz, daß beide Kcnntniß davon hätten, zu erweisen:Matthieu berief sich auf den Brief der Mutter, den er voreinigen Jahren dem blinden Lord mit der angenommenenStimme Klotildenö vorgelesen, und auf der Schwester Aus-ruf unter dem Duell im Maicnthaler Park:es ist meinBruder" und zuletzt führt' er noch einen Hauszeugen inder Sache auf, den Nachsommer, der jetzt bald erscheinen unddas Aepfcl-Muttermal, das Le Bauts Sohn auf der Schul-ter trage, neu aufmalen werde.

Matthieu hatte zu viel Hochachtung gegen seinen Für-sten und Herrn, um den Herrn des Sohns den Vater desSohns zu nennen. Jetzt hörte er damit auf:Er wissenicht, ans welchen Gründen der Lord Horion bisher Fla-minS Abkunft verborgen habe welche es aber auch seien,alle Entschuldigungen desselben wären auch seine, warum erselber bisher geschwiegen um so mehr, da ihm der Be-wcis dieser Abstammung schwerer fallen müssen, als demLord. Nur jetzt durch die Ankunft der Mutter sei dieLeichtigkeit des Beweises so groß, wie die Noth Wen-digkeit desselben. Alles was er thun können als einHausfreund des Kammerherrn, sei gewesen, Flamins Ver-trauter zu werden, um sein Wächter zu werden."

Dadurch wurde nvthwcndig der Fürst auf die Materiedes Duells zurückgeführt, die jener anfangs nach wenigen